16:55 01 April 2020
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    Die Zahl der Todesopfer durch Taifun „Lekima” in China ist auf 30 gestiegen. Außerdem würden noch 18 Menschen vermisst, berichtete der staatliche Sender CCTV am Sonntag.

    Die meisten Toten habe es bei einem Erdrutsch etwa 130 Kilometer nördlich der Küstenstadt Wenzhou gegeben. Bei dem Sturm seien 34.000 Häuser und mehr als 170.000 Hektar landwirtschaftliche Anbaufläche in der Provinz Zhejiang beschädigt worden.

    Den wirtschaftlichen Schaden bezifferten die Behörden auf umgerechnet zwei Milliarden Euro.

    Die höchste Warnstufe

    Mit heftigem Regen, hohen Wellen und Sturmböen hatte „Lekima” am Samstag das chinesische Festland erreicht. Der Wirbelsturm, für den die Behörden zunächst die höchste Warnstufe ausgegeben hatten, wütete am Morgen in der ostchinesischen Stadt Wenling.

    „Lekima” sorgte danach auch in den Millionenstädten Hangzhou und Shanghai für schwere Regenfälle. Betroffen waren zudem die Provinzen Anhui, Fujian und Jiangsu. Behörden warnten, dass es zu Erdrutschen und Überschwemmungen kommen könnte. Am Sonntag zog der Sturm abgeschwächt weiter Richtung Norden.

    ai/rtr/dpa

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    Taifun, CCTV, China