03:12 15 Dezember 2019
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    Geheime Forschung am „neuen Erzeugnis“: Rosatom gibt Details über Unfall preis

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    Mitarbeiter des Atomwaffenzentrums in Sarow sind laut dem Rosatom-Chef Alexej Lichatschjow im Gebiet Archangelsk (Nordwesten Russlands) bei der Erprobung eines „neuen Erzeugnisses“ ums Leben gekommen. Lichatschjow zufolge wird der Staatskonzern die Arbeit an neuen Waffenmustern bis zu Ende führen – „zum Andenken“ an die gefallenen Kollegen.

    Am Donnerstag hatte sich auf dem Versuchsgelände des Verteidigungsministeriums im Gebiet Archangelsk beim Testen eines  Flüssigkeitsantriebssystems eine Explosion mit nachfolgender Entflammung ereignet. Rosatom teilte den Tod von fünf seinen Mitarbeitern mit. Es handelt sich um die Mitarbeiter des Russischen Föderalen Kernenergiezentrums und des Allrussischen wissenschaftlichen Forschungsinstituts für experimentelle Physik (RFJaZ-WNIIEPh). 

    „Wir haben unseren Kollegen das letzte Geleit gegeben, die beim Testen eines neuen ‚Sonderprodukts‘ ums Leben gekommen sind. Sie sind ihrer Pflicht bis zuletzt treu geblieben und sind wie echte Helden gegangen“, sagte Lichatschjow beim Abschied von den gefallenen Kollegen. Seine Worte werden in der Mitteilung von Rosatom zitiert.

    Als Sonderprodukte werden im Industrie- und Verteidigungskomplex Muster von Waffen und Militärtechnik genannt.

    Solche Menschen sind der Stolz unseres Landes, der Stolz des Atomwaffenbereichs. Das beste Andenken an sie wird unsere weitere Arbeit an den neuen Waffenmustern sein, die unbedingt bis zu Ende geführt wird. Wir werden die Aufgabe erfüllen“, so Lichatschjow.

    ek/mt

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    Tags:
    Andenken, Explosion, Versuchsgelände, Verteidigungsministerium Russlands, Alexej Lichatschjow, Rosatom