10:00 15 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Regierungskrise in Italien, Tote auf den Philippinen, Antworten zu Epstein gesucht

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    Nachrichtenüberblick: Regierungskrise in Italien; Drei Tote bei Angriff auf Philippinen; Australien gibt 300 Millionen Euro gegen Klimawandel; Antworten zum Tod Epsteins gesucht; Vorwürfe sexueller Belästigung bei Placido Domingo

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Regierungskrise in Italien

    In der Regierungskrise in Italien stimmt der Senat heute über einen Termin für das Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Giuseppe Conte ab. Die Senatoren wurden aus der Sommerpause nach Rom beordert, weil sich die Fraktionschefs bei einer Sitzung gestern nicht einstimmig auf den 20. August einigen konnten. Die Lega von Innenminister Matteo Salvini hatte darauf gedrängt, dass ihr Misstrauensantrag gegen Conte in dieser Woche zur Abstimmung kommt.

    Drei Tote bei Angriff auf Philippinen

    Bei einem von mutmaßlichen Islamisten verübten Angriff sind auf den Philippinen zwei Soldaten und ein zwei Jahre altes Mädchen ums Leben gekommen. Die Armee beschuldigte die Terrorgruppe Abu Sayyaf, die Tat begangen zu haben. Die Gruppe ist mit der Extremistenmiliz Islamischer Staat* verbündet. International ist sie vor allem durch Entführungen bekannt, auch von Ausländern.

    Australien gibt 300 Millionen Euro gegen Klimawandel

    Australien will für den Kampf gegen den Klimawandel in der Pazifikregion bis 2025 umgerechnet etwa 300 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Dies kündigte der konservative Premierminister Scott Morrison heute vor einem Treffen mit Staats- und Regierungschefs aus anderen Pazifikstaaten an. Das Geld soll unter anderem in den Katastrophenschutz und in die Förderung von erneuerbaren Energien fließen.

    Antworten zum Tod Epsteins gesucht

    Nach dem Tod des wegen sexuellen Missbrauchs angeklagten US-Unternehmers Jeffrey Epstein während seiner Haft in New York haben auch Abgeordnete im US-Kongress drängende Fragen. Die führenden Mitglieder des Justizausschusses im US-Repräsentantenhaus schrieben an die für Bundesgefängnisse zuständige Behörde und verlangten Aufklärung.

    Vorwürfe sexueller Belästigung bei Placido Domingo

    Gegen den Opernsänger Placido Domingo sind Vorwürfe der sexuellen Belästigung laut geworden. Die Nachrichtenagentur AP berichtet von mehreren Frauen, die erklärten, Domingo habe sie bedrängt und mit dem Entzug von Rollenbesetzungen gedroht, für den Fall, dass er zurückgewiesen werde. Weiter heißt es, zahlreichen Menschen in der Opernwelt sei aufgefallen, dass Domingo sich in unangemessener Weise jungen Frauen genähert habe. Der Startenor selbst wies die Vorwürfe zurück.

    *Islamischer Staat, auch Daesh – Terrororganisation, in Rusland verboten

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    Tags:
    Australien, Klimawandel, Jeffrey Epstein, Philippinen, Italien