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05:27 23 Oktober 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Flughafen Hongkong wieder in Betrieb, Weniger Sozialwohnungen, Greta segelt

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    Nachrichtenüberblick: Flughafen Hongkong wieder in Betrieb; Platzeck sieht ungute Grundstimmung; Weniger Sozialwohnungen in Deutschland; Hambacher Forst braucht Hilfe; Greta segelt

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Flughafen Hongkong wieder in Betrieb

    Der Flughafen in Hongkong hat seinen Betrieb wieder aufgenommen. Die Flughafenbehörde hat eine einstweilige Verfügung gegen Demonstrierende erwirkt. Damit soll der Betrieb des internationalen Flughafens gewährleistet werden. Proteste und Demonstrationen sind auf dem Flughafengelände nun verboten. Nach Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei war es zuvor in den Abendstunden ruhiger geworden. Hunderte Flüge, die in den vergangenen beiden Tagen gestrichen worden waren, sollen heute im Lauf des Vormittags starten.

    Platzeck sieht ungute Grundstimmung

    Der Chef der Kommission 30 Jahre Deutsche Einheit, Matthias Platzeck, sieht bei Teilen der Ostdeutschen eine ungute Grundstimmung. Von den herkömmlichen Parteien und ihrer Auseinandersetzung hätten sie sich abgewendet. Dazu beigetragen hat seiner Ansicht nach auch eine Reihe von Krisenerfahrungen, wie die Finanz -und Flüchtlingskrise. In Brandenburg und Sachsen werden am 1. September neue Landtage gewählt. Nach den jüngsten Umfragen liegt die AfD in Brandenburg vorn und in Sachsen auf Platz zwei.

    Weniger Sozialwohnungen in Deutschland

    Der Bestand an Sozialwohnungen in Deutschland schrumpft weiter. Auch im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen weggefallen, als neu gebaut wurden. So gab es zum Jahresende 2018 fast 42.500 Sozialwohnungen weniger als noch ein Jahr zuvor, ein Minus von 3,5 Prozent. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage aus der Linksfraktion hervor.

    Hambacher Forst braucht Hilfe

    Der Hambacher Forst leidet einer Studie im Auftrag von Greenpeace zufolge schwer unter den Folgen von Hitze und Trockenheit. Der benachbarte Braunkohle-Tagebau verschlechtere die Situation des umkämpften Waldes eklatant, schreiben Experten. Die Analyse liegt dem WDR und der Deutschen Presse-Agentur vor. An den Waldrändern zeigt sich das vermehrte Absterben von Bäumen, die besonderem Hitze- und Trockenstress ausgesetzt sind, heißt es darin.

    Greta segelt

    Die Klimaaktivistin Greta Thunberg bricht heute von Großbritannien aus per Hochseejacht in Richtung New York auf. An Bord befinden sich auch Thunbergs Vater Svante und ein Filmemacher, der eine Dokumentation über die Tour plant. Die Reise nach Amerika dürfte rund zwei Wochen dauern.

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    Tags:
    Matthias Platzeck, Hambacher Forst, Sozialwohnung, Proteste, Hongkong, Greta Thunberg