14:50 24 Februar 2020
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    Meteorologen und Klimaforscher diskutieren dieser Tage über eine seltsame Erscheinung am Nordpol. An nur einem Tag am vergangenen Wochenende wurden 48 Blitzeinschläge im Umkreis von 300 Seemeilen (556 Kilometer) um den Nordpol verzeichnet. Darüber schreibt das US-Fachmagazin „National Geographic“ am Donnerstag.

    Diese Wetterkapriole war demnach tatsächlich so ungewöhnlich für diese Region gewesen, sodass das Büro des Nationalen Wetterdienstes in Alaska darüber einen Spezialbericht veröffentlicht hatte.  

    Wie der Wetterdienst auf Twitter mitteilte,  handele es sich hierbei „um die nördlichsten und stärksten Blitzeinschläge seit Beginn der Aufzeichnungen in Alaska“.

    ​Forscher hätten auch vorher schon Blitze im Umkreis von 300 Seemeilen um den Nordpol aufgezeichnet. Der Rekord für die meisten Blitze an einem Tag habe aber bei sechs gelegen.

    Als Ursache für die diese anomale Erscheinung sollen mehrere Faktoren gedient haben. Die ungewöhnlich warme Arktis, der Mangel an Meereis und eventuell auch der Rauch von beispiellosen Waldbränden jenseits des Polarkreises könnten zu dem unerwarteten Auftreten der Blitze beigetragen haben, schreibt das Fachmagazin unter Verweis auf die Forscher.

    Ihren Einschätzungen zufolge werden die  Blitzaktivitäten am Nordpol nur weiter wachsen. Dies hänge mit dem Klimawandel zusammen.

    ns/mt

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    Tags:
    Twitter, Nordpol, Blitzeinschlag, National Geographic, USA