20:46 21 Januar 2020
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    Nachrichtenüberblick: Nordkorea setzt Raketentests fort; Gewaltsame Lösung in Hongkong; Migranten dürfen Schiff verlassen; Haft für australische Schweinezüchter; James-Bond-Auto versteigert

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    Nordkorea setzt Raketentests fort

    Angesichts andauernder Militärübungen der USA mit Südkorea setzt das international isolierte Nordkorea seine Raketentests fort. Das nordkoreanische Militär habe am Morgen (Ortszeit) zwei noch nicht identifizierte Projektile von kurzer Reichweite von der Ostküste aus in Richtung offenes Meer abgefeuert. Das nordkoreanische Komitee für die friedliche Wiedervereinigung des Landes hatte Südkorea kurz zuvor dafür kritisiert, gemeinsame Manöver mit den USA abzuhalten, und erklärte, es würden keine innerkoreanischen Gespräche mehr stattfinden.

    Gewaltsame Lösung in Hongkong

    Vor dem Beginn neuer Demonstrationen in Hongkong hat eine staatlich kontrollierte Zeitung in China eine scharfe Warnung an die Protestbewegung ausgesprochen. Peking habe nicht beschlossen, gewaltsam gegen die Unruhen in Hongkong vorzugehen, aber diese Option stehe Peking eindeutig zur Verfügung, schrieb die „Global Times“ heute.

    Migranten dürfen Schiff verlassen

    Mehrere Migranten haben das Rettungsschiff „Open Arms“ nach Tagen auf dem Meer verlassen. Fünf Menschen durften wegen psychologischer Probleme auf die italienische Insel Lampedusa, twittert die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms. Mit ihnen konnten auch vier Angehörige an Land gehen. Laut der Nachrichtenagentur Ansa handelt es sich um sechs Frauen und drei Männer aus Eritrea und Somalia. Der Rest der mehr als 130 Migranten darf allerdings immer noch nicht anlanden.

    Haft für australische Schweinezüchter

    Mit ungewöhnlichem Schmuggelgut sind zwei Schweinezüchter in Australien vom Zoll erwischt worden: Die beiden Männer hatten Samen von dänischen Hausschweinen, in Shampoo Flaschen abgefüllt, im Gepäck. Wegen Verstoßes gegen die strengen australischen Einfuhrbestimmungen zur Abwehr von Seuchen und Krankheiten wurden sie nun in der westaustralischen Großstadt Perth zu zwei und drei Jahren Gefängnis verurteilt.

    James-Bond-Auto versteigert

    Ein silbergrauer Aston-Martin-Sportwagen, der durch die James-Bond-Filme „Goldfinger“ und „Feuerball“ weltberühmt wurde, ist für 6,4 Millionen Dollar versteigert worden. Bei der Auktion im kalifornischen Monterey kletterte der Preis in wenigen Minuten schnell in die Höhe. Das Auktionshaus RM Sotheby's hatte den Wert des seltenen Sportwagens zuvor auf 4 bis 6 Millionen Dollar geschätzt. Über den Käufer wurde zunächst nichts bekannt.

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