05:59 05 April 2020
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    Laut Angaben des indischen Heimatministeriums vom Sonntag sind den schweren Regenfällen auf dem Subkontinent seit Beginn des Sommermonsuns im Juni bereits mehr als 1000 Menschen zum Opfer gefallen.

    Der indischen Behörde zufolge wurden bis Mitte August in den neun am stärksten betroffenen Bundesstaaten vor allem im Nordosten und Westen des Landes 1058 Tote gezählt. Demnach ertranken die meisten in den Wassermassen oder kamen bei Häusereinstürzen sowie Erdrutschen um.

    Für Teile des nördlichen Indiens haben die Behörden am Sonntag Hochwasserwarnungen ausgegeben. Fotoaufnahmen aus den betroffenen Gebieten würden zeigen, wie Menschen und Tiere durch teils hüfthohes Wasser waten.

    Der Sommermonsun setzt in Indien gewöhnlich im Juni ein und dauert bis September. Dieses gewaltige Naturphänomen ist für die Landwirtschaft lebenswichtig, richtet allerdings auch immer wieder großen Schaden an.

    Vom diesjährigen Monsun am stärksten betroffen war bisher der Bundesstaat Maharashtra im Westen Indiens, wo die Behörden bisher 245 Tote registrierten. In den Bundesstaaten Kerala, Westbengalen, Bihar, Gujarat, Karnataka, Assam, Madhya Pradesh und Odisha sind laut Angaben jeweils zwischen zehn und 155 Menschen ums Leben gekommen.

    awm/ae/dpa

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    Tags:
    Monsunregen, Regen, Indien