01:23 17 November 2019
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    Der russische Langstreckenbomber Tu-160

    „Kein Versuch, USA zu reizen“: Schoigu zu Langstreckenbomber-Flügen im Fernen Osten

    © Foto: Verteidigungsministerium Russlands
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    Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat die Flüge von zwei strategischen Bombern des Typs Tu-160 kommentiert, die diese Woche auf einem Flugplatz auf der Tschuktschen-Halbinsel im Fernen Osten gelandet waren.

    „Wir haben das wiederhergestellt, was wir einst gehabt haben: Unsere strategischen Langstrecken-Kampfflugzeuge fliegen wieder in die Gebiete, in die sie einmal geflogen sind. Wir haben mit der Durchführung von Planflügen begonnen“, verriet er in einem Interview mit dem TV-Sender „Rossija 24“. Solche Flüge würden üblicherweise Anfang des Jahres geplant, betonte der Minister. Die USA seien über diese Planflüge im Bilde, und das sei „natürlich und verständlich“.

    Die Flüge der strategischen Bomber seien kein Versuch, die USA zu provozieren, sondern eine normale geplante Arbeit, so Schoigu. „Wie stellen Sie sich das vor – den Nachbarn mit strategischen Bombern, faktisch mit Raketenträgern, zu ärgern?“, zeigte er sich erstaunt.

    Am Mittwoch hatten zwei russische strategische Bomber vom Typ Tu-160 im Rahmen einer Übung einen Flug zu der Tschuktschen-Halbinsel absolviert und waren dort auf dem Flugplatz „Anadyr“ gelandet. Anadyr ist einer der russischen Flugplätze in der Nähe der Grenze zu den USA – von dort sind es etwa 600 Kilometer bis zum nächsten Grenzpunkt im US-Bundesstaat Alaska. Zwei Tage später kehrten die Maschinen zu ihrem Stationierungsort im Gebiet Saratow an der mittleren Wolga zurück.

    asch/ae/sna

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    Langstreckenbomber, Langstreckenbomber, Flüge, Russland, Überschall-Bomber Tu-160, Tu-160, Tschuktschen-Halbinsel, USA