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23:17 19 September 2019
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    Was in der Nacht geschah

    US-Militär testet Marschflugkörper, Kritik an Tankerfreigabe, Brexit Nachverhandlung

    © Sputnik / Illustration
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    Nachrichtenüberblick: US-Militär testet Marschflugkörper; USA kritisieren Freigabe des iranischen Tankers; Johnson wirbt für Brexit-Nachverhandlungen; Tote nach Busunglück in Laos; Viele Kommunen drehen weiter an der Steuerschraube.

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    US-Militär testet Marschflugkörper

    Erstmals nach dem Ende des INF-Abrüstungsvertrags zwischen Russland und den USA hat das amerikanische Militär einen konventionellen landgestützten Marschflugkörper getestet. Er sei von der kalifornischen Insel San Nicolas abgefeuert worden und habe sein Ziel nach mehr als 500 Kilometern Flug präzise erreicht, hieß es vom Pentagon. Die gewonnenen Daten würden nun in die Entwicklung zukünftiger Mittelstreckenkapazitäten fließen. Der Test wäre nach dem INF-Vertrag verboten gewesen. Die USA hatten ihn einseitig gekündigt.

    USA kritisieren Freigabe des iranischen Tankers

    Die US-Regierung hat die Freigabe des vor Gibraltar festgesetzten iranischen Öltankers durch Großbritannien scharf kritisiert. Es sei sehr bedauerlich, dass dieses Schiff freigegeben wurde, sagte US-Außenminister Mike Pompeo im Nachrichtensender Fox News. Die durch den Verkauf des Öls erzielten Gewinne würden an die iranischen Eliteeinheiten zurückfließen, die Terror und Zerstörung gesät und Amerikaner in der ganzen Welt getötet hätten.

    Johnson wirbt für Brexit-Nachverhandlungen

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat in einem Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk abermals Änderungen am EU-Austrittsabkommen verlangt. Ziel müsse es sein, die umstrittene Backstop-Regelung aus der Vereinbarung zu streichen. Die Änderungen sollen nach Johnsons Darstellung einen ungeregelten Brexit Ende Oktober verhindern. Die EU hatte erneute Gespräche über den Vertrag allerdings immer wieder ausgeschlossen. Der sogenannte Backstop soll ausschließen, dass Warenkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland eingeführt werden müssen.

    Tote nach Busunglück in Laos

    Bei einem Busunglück in Laos sind Berichten chinesischer Staatsmedien zufolge mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Menschen wurden noch vermisst. Zudem gab es 29 Verletzte. Das Unglück ereignete, als ein Bus zwischen der laotischen Hauptstadt Vientiane und dem nördlichen Touristenzentrum Luang Prabang von der Straße abkam.

    Viele Kommunen drehen weiter an der Steuerschraube

    Mit Steuererhöhungen haben etliche Städte und Gemeinden in Deutschland auch im vergangenen Jahr versucht, mehr Geld in die Kasse zu bekommen. Bundesweit setzte gut jede zehnte Kommune die Grundsteuer herauf, wie aus einer aktuellen Analyse der Beratungsgesellschaft Ernst & Young hervorgeht. Bei der Gewerbesteuer war es ungefähr jede zwölfte. Vor allem im Saarland, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern oder Niedersachsen griffen viele Kommunen auf eine Erhöhung der Steuersätze zurück.

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    Tags:
    Raketentests, Marschflugkörper, Öltanker, Iran, Steuer, Brexit, Boris Johnson, Busunglück, Laos, INF-Vertrag, USA