11:46 17 Februar 2020
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    Bei Menschen, die an Schlafmangel leiden, erhöht sich laut den schwedischen Forschern vom Karolinska Institutet in Stockholm das Risiko der Entwicklung der ischämischen Herzkrankheit, des Schlaganfalls und der Herzinsuffizienz. Dies ist einer Pressemitteilung im Fachmagazin „EurekAlert!“ zu entnehmen.

    Die Fachleute analysierten die Daten von 1,3 Millionen Teilnehmern. Dabei wandten sie die Methode der Randomisierung an, bei der die genetischen Faktoren des Schlafmangels berücksichtigt werden. Es sei ein deutlicher kausal-ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Schlafmangel und den Herzerkrankungen festgestellt worden. Die Forscher fanden heraus, dass die Präsenz von bestimmten Gen-Varianten, die den Schlafmangel fördern, das Risiko für Schlaganfälle und andere Störungen erhöhe.

    Den Ergebnissen der vorherigen Observationsforschungen zufolge fördert der Schlafmangel, der 30 Prozent der Weltbevölkerung befalle, die Entwicklung von Herzinsuffizienz. Allerdings sei diese Forschungsart nicht imstande, einen kausal-ursächlichen Zusammenhang festzustellen, daher bleibe die Vermutung, dass Herzprobleme die Schlafqualität verschlechtern könnten.

    ek/mt

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    Tags:
    Schlaganfälle, Risiko, Fachportal "EurekAlert!", ischämische Herzerkrankung, Schlafmangel