23:03 26 November 2020
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    Deutschland hat 158 syrische Flüchtlinge aus dem Libanon aufgenommen. Wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch mitteilte, würden die am Vortag eingereisten Menschen derzeit auf die Bundesländer verteilt.

    Es war der erste Flug nach Deutschland im Rahmen des EU-Aufnahmeprogramms in diesem Jahr. Es ist eines von mehreren Programmen, in deren Rahmen die Bundesrepublik Schutzbedürftige direkt aus Krisenregionen aufnimmt. Resettlement – so wird die Aufnahme von Flüchtlingen aus einem Erstzufluchtsstaat in einen aufnahmebereiten Drittstaat  bezeichnet – bietet  Asylsuchenden die Möglichkeit, die schwierige Reise nach Europa auf eigene Faust zu vermeiden.

    Eine Entscheidung für Resettlement wird dann getroffen, wenn eine Rückkehr in den Herkunftsstaat auf absehbare Zeit nicht möglich ist und ein dauerhafter Verbleib im Erstzufluchtsstaat nicht zumutbar erscheint.

    Im Rahmen des deutschen Resettlement-Programms wird seit 2012 jährlich ein Kontingent besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge dauerhaft in Deutschland aufgenommen. Hierbei handelt es sich um Personen, die sich in Erstaufnahmestaaten aufhalten und dort weder eine positive Zukunftsperspektive noch eine Rückkehrperspektive haben.

    ls/mt/dpa

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    Tags:
    Libanon, Syrien, Deutschland