16:56 03 August 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    9703
    Abonnieren

    Bei Bauarbeiten an einer Uferstraße in Kaliningrad (vormals Königsberg) sind die Leichen von fünf Wehrmachtsoldaten entdeckt worden. Das teilte Ruslan Chissamow, Leiter des Suchtrupps „Sowest“ (Gewissen), am Mittwoch der Agentur Sputnik mit.

    Die Soldaten dürften in den letzten Stunden der Schlacht um Königsberg (1945) ums Leben gekommen sein, vermutete er und begründete seine Version damit, dass der Fund unweit des Nischneje-Sees (vor 1949 Schlossteich) gemacht wurde.

    „Bekanntlich befand sich die letzte Hochburg der Deutschen im naheliegenden Königsberger Schloss und dessen Festungen. Deshalb geht es höchstwahrscheinlich um eines der letzten Massengräber der bei der Erstürmung der Stadt getöteten deutschen Soldaten“, sagte Chissamow.

    Mitglieder seines Trupps hätten auch Erkennungsmarken gefunden, die es ermöglichen würden, die Namen der Soldaten festzustellen. Erhalten geblieben seien auch einige Teile der Uniform wie Riemen, Schuhe oder Knöpfe. Die sterblichen Überreste der Soldaten würden auf den Internationalen Friedhof in Kaliningrad umgebettet, sagte der Teamleiter.

    am/

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Polen verhängt Millionen-Strafe gegen Gazprom wegen Nord Stream 2
    „Meinungsfreiheit nur Farce“: Kabarettist Nuhr äußert sich zu Wissenschaft und wird „gecancelt“
    Was Russland für sanktionsfreie Beziehungen mit USA tun soll – Trumps Berater
    Elon Musk: „Pyramiden offenbar von Aliens gebaut“ – Ägypten äußert sich dazu