08:17 28 Februar 2020
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    Fotos des deutschen U-Bootes U-166, das im Zweiten Weltkrieg von der US-Marine im Golf von Mexiko versenkt worden war, hat die in Texas erscheinende Zeitung „Houston Chronicle“ veröffentlicht.

    Die Bilder zeigen einen verrosteten Steuerstand und ein mit Wasserpflanzen bedecktes Deckgeschütz. Die Organisation „Ocean Exploration Trust“ entdeckte das Wrack am 10. Juni 2001. Das U-Boot war am 30. Juli 1942 von Wasserbomben zerstört worden, die das US-Geleitschiff RS-566 abgefeuert hatte. Alle 52 Crewmitglieder starben dabei.

    ​Nach Angaben US-amerikanischer Geschichtsforscher patrouillierten etwa 20 Nazi-U-Boote in den Jahren 1942 und 1943 entlang der texanischen Küste. Ihre Aufgabe bestand darin, die Häfen von Texas und Louisiana zu blockieren, von wo aus Kriegsgerät und Brennstoffe an die Truppen der Anti-Hitler-Koalition in Europa geliefert wurden. In Beaumont, Galveston, Port Arthur und Sabine Pass war für die Nachtzeit ein Leuchtverbot erlassen worden, damit diese Küstenstädte für die deutschen Seeleute unsichtbar waren.

    Das U-Boot U-166 gehörte zur Ozeanklasse. Es war im Herbst 1941 in Bremen vom Stapel gelaufen. Es unternahm ein halbes Jahr später eine Überfahrt durch den Atlantik und lief in den Golf von Mexiko ein. Das U-Boot versenkte vier Schiffe von insgesamt 7.593 Tonnen Rauminhalt und wurde dann von Wasserbomben vernichtet.

    Die Fotos des U-Bootes wurden im Mai 2019 gemacht.

    ls/mt

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    Tags:
    Kriegsmarine, Drittes Reich, USA, Golf von Mexiko, Zweiter Weltkrieg, U-Boot