17:07 26 Februar 2020
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    In der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat am Sonntag die Weltwasserwoche begonnen.

    An der bis einschließlich Freitag laufenden Veranstaltung nehmen rund 3600 Menschen aus 127 Ländern teil, darunter Wissenschaftler, Politiker und Spitzenvertreter internationaler Organisationen.

    Organisiert wird die Woche alljährlich vom Stockholmer Wasserinstitut Siwi, das von der größten Veranstaltung rund ums Wasser weltweit spricht. Am Mittwoch wird auch der Stockholmer Wasserpreis an die südafrikanische Flussverlaufsexpertin Jackie King überreicht.

    Das Institut hat zum Motto dieses Jahres gemacht, dass alle Menschen in der Gesellschaft bei globalen Wasserfragen berücksichtigt werden sollten. Zu häufig werde über Gruppen wie die junge Generation oder indigene Gruppen gesprochen, nicht aber mit ihnen. Ohne sauberes Trinkwasser ließen sich die weiteren nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen nicht umsetzen.

    Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) leben heute rund 2,3 Milliarden Menschen in Gebieten mit dauerhafter Wasserknappheit.

    Weltweit gelangen laut GIZ mehr als vier Fünftel aller Abwässer ungeklärt in die Umwelt, und auch die Sanitärversorgung stellt weiter eine Herausforderung dar. In beinahe jeder vierten Schule auf der Erde hätten Schüler nicht die Möglichkeit, auf die Toilette zu gehen, teilte die Gesellschaft vor der Weltwasserwoche mit.

    msch/dpa

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