22:49 25 Oktober 2020
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    In Norddeutschland, vor allem in Schleswig-Holstein, sind am Dienstag Polizei, Justiz, Zoll, Bundespolizei und Steuerfahndung mit einem Großeinsatz gegen Schwarzarbeit auf dem Bau vorgegangen.

    Die Staatsanwaltschaft Kiel hat Vorwürfe in Bezug auf schweren Sozialversicherungsbetrug, schwere Steuerhinterziehung, Einschleusen von Ausländern und Passfälschung erhoben.

    Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere Millionen Euro.

    In Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden mehrere Objekte aufgrund des Verdachts der Ausbeutung illegaler Arbeitskräfte durchsucht.

    In Erfurt nahmen die Beamten zwei Hauptverdächtige fest. Wie die Bundespolizei Mitteldeutschland auf Twitter mitteilte, soll das Ehepaar Arbeitskräfte aus Osteuropa eingeschleust, daraufhin mit falschen Ausweispapieren versorgt und dann die Schwarzbeschäftigten an Firmen verliehen haben.

    Die Ermittlungen in Norddeutschland beziehen sich in erster Linie auf zahlreiche Firmeninhaber überwiegend ausländischer Herkunft, die über mehrere Jahre Arbeiter aus Südosteuropa als Eisenflechter illegal angestellt haben sollen.

    jeg/ae/dpa

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    Tags:
    Razzien, Bundespolizei, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein