16:23 01 Juni 2020
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    Spanische Forscher haben eine Genmutation entdeckt, die vor HIV-Infektion schützt. Die Entdeckung stammt von Wissenschaftlern des Instituts für Gesundheit, das nach Carlos III. benannt ist (Instituto de Salud Carlos III).

    Die Ergebnisse der Studie wurden im wissenschaftlichen Fachmagazin „PLOS Pathogens“ veröffentlicht.

    Die Fachleute sind zu dem Schluss gekommen, dass eine im Gen TNPO3 auftauchende Mutation zu der Entwicklung einer seltenen Erkrankung – Hüftbein- und Schultermuskeldystrophie – führt, die Kranken aber vor HIV schützt.

    Die Forscher sind der Ansicht, dass die Zellen von Patienten mit Muskeldystrophie für die Entwicklung von Strategien zur Behandlung mehrerer Erkrankungen genutzt werden können.

    Im März war berichtet worden, dass ein britischer Bürger mit Hilfe von Stammzellen vollständig von HIV geheilt wurde. Er ist der zweite Mensch in der Geschichte, der diese Krankheit, die als unheilbar eingestuft wird, besiegt hat.

    ek/sb

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    Tags:
    Mutation, Gen, Fachmagazin PLOS Pathogens, HIV, Forscher