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19:35 17 Oktober 2019
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    Diese Insel soll Piratenschatz für Milliarde Dollar bergen – ist aber von Haien „bewacht“ – Fotos

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    Auf der unbesiedelten costaricanischen Kokos-Insel im Pazifischen Ozean soll laut Medienberichten ein Piratenschatz im Wert von einer Milliarde Dollar verborgen liegen. Um das Eiland tummeln sich Hunderte Hammerhaie, die eine potentielle Schatzsuche gefährlich machen können.

    Der legendäre Schatz soll aus Lima, der damaligen Hauptstadt der spanischen Kolonie Peru, stammen und während der Südamerikanischen Unabhängigkeitskriege in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf die Insel gebracht worden sein. Vermutlich befand sich die zentnerschwere, massiv goldene Madonna aus der Kathedrale von Lima unter den Kostbarkeiten.

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    Der schottische Kapitän William Thompson sollte die Schätze mit dem Schoner „Mary Dear“ nach Panama in Sicherheit bringen. Er entledigte sich offenbar seiner spanischen Bewacher auf hoher See und brachte die wertvolle Ladung angeblich zur Kokos-Insel, wo er sie in einer Höhle versteckt haben soll.

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    Allerdings gibt es Zweifel, dass der „Lima-Schatz“ und selbst der Kapitän William Thompson sowie die „Mary Dear“ existierten. Trotzdem machten sich unzählige Glücksritter im Laufe der letzten 150 Jahre auf, um die legendären Piratenschätze zu suchen. Die Insel lieferte sogar die Vorlage zu Robert Louis Stevensons Roman „Die Schatzinsel“.

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    Seit 1978 ist die Kokos-Insel ein Nationalpark von Costa Rica. 1997 wurde sie in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Heute sind die einzigen Inselbewohner Nationalpark-Ranger, die zeitweilig dort stationiert sind und darauf achten, dass die gelegentlichen Tauchtouristen keine Schäden anrichten.

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    mo/gs

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    Costa Rica