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    Bei einer Explosion während der Minenräumung im Norden des Iraks ist ein US-Amerikaner ums Leben gekommen. Wie die Schweizer Stiftung für Minenräumung (FSD) am Dienstag in Genf mitteilte, handelt es sich um ihren Mitarbeiter.

    Zu den Ursachen der Explosion machte die Nichtregierungsorganisation keine Angaben, wie die Deutsche-Presse-Agentur meldete. Der irakischen Polizei zufolge kam es zu der Explosion in einem Ort etwa 60 Kilometer südlich der Großstadt Mossul.

    Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS/Daesh)* hatte die Region im Sommer 2014 überfallen. Die Extremisten legten Tausende Minen, von denen viele noch immer nicht geräumt sind. Nach einer monatelangen Militäroperation gegen die Dschihadisten wurde Mossul im Juli 2017 von den irakischen Kräften befreit.

    Die FSD beseitigt im Irak nach eigenen Angaben seit 2016 Minen. Die Stiftung hat dort demnach bislang mehr als 10.000 Sprengsätze entschärft. Bereits vor drei Jahren war ein australischer Mitarbeiter der Stiftung bei der Minenräumung im Irak ums Leben gekommen, so die dpa.

    * Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS/Daesh) ist in Russland per Gesetz verboten

    am/dpa

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    Tags:
    Schweizerische Stiftung für Minenräumung (FSD), Todesopfer, Minenräumung, Irak