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01:44 18 Oktober 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Keine Neuwahlen in England, Mehr als 600 Angriffe auf Flüchtlinge, Zwanzig Tote auf den Bahamas

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    Nachrichtenüberblick: Keine Neuwahlen in England; Iran kündigt weiteren Teilausstieg aus Atomvertrag an; Über 600 Angriffe auf Migranten; 33 Leichen nach Bootsfeuer geborgen; Zwanzig Hurrikan Todesopfer auf den Bahamas

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Keine Neuwahlen in England

    Der britische Premierminister Johnson ist mit seinem Antrag auf Neuwahlen im Unterhaus gescheitert. Der konservative Regierungschef verfehlte deutlich die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit für vorgezogene Wahlen am 15. Oktober. Zuvor hatten die Abgeordneten ein Gesetz beschlossen, das einen geregelten Austritt des Landes aus der EU vorschreibt. Das bedeutet, dass der Brexit-Termin bis Ende Januar 2020 verschoben werden kann.

    Iran kündigt weiteren Teilausstieg aus Atomvertrag an

    Die iranische Staatsführung will ab Freitag weitere Teile des historischen Atomabkommens von 2015 aufkündigen und damit den Druck auf ihre Verhandlungspartner erhöhen. Präsident Hassan Ruhani kündigte die dritte Stufe des Rückzugs aus der Vereinbarung am Abend an. Zugleich macht der Iran weitere Verhandlungen von europäischen Finanzhilfen in Milliardenhöhe abhängig.

    Über 600 Angriffe auf Migranten

    Die Polizei hat im ersten Halbjahr bundesweit 609 Angriffe auf Migranten registriert. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung” und beruft sich auf Angaben der Bundesregierung. Die Delikte reichten von Beleidigung und Volksverhetzung bis zu Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung. Zudem habe es 60 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und 42 Attacken gegen Hilfsorganisationen oder ehrenamtliche Helfer gegeben. Bei den Übergriffen seien 102 Menschen verletzt worden, darunter sieben Kinder.

    33 Leichen nach Bootsfeuer geborgen

    Zwei Tage nach dem tödlichen Bootsfeuer vor der Küste Kaliforniens sind 33 Leichen geborgen worden. Eine Person wird noch vermisst, wie die Behörden heute mitteilten. Von insgesamt 39 Menschen an Bord des Taucherbootes hatten sich fünf Besatzungsmitglieder durch einen Sprung ins Wasser retten können. In der Nacht zum Montag war ein Feuer auf dem Schiff ausgebrochen. 34 Menschen, die in einer Kajüte unter Deck schliefen, wurden von den Flammen eingeschlossen und kamen ums Leben. Die Ursache ist noch nicht bekannt.

    Zwanzig Hurrikan-Todesopfer auf den Bahamas

    Die Zahl der bestätigten Todesopfer nach dem verheerenden Hurrikan auf den Bahamas ist auf 20 gestiegen. Die Such- und Rettungseinsätze auf den betroffenen Inseln hätten aber gerade erst begonnen. Die Opferzahl wird demnach vermutlich noch steigen. Hurrikan Dorian hatte am Sonntag zuerst die Abaco-Inseln im Nordosten des Karibikstaates getroffen, mit Windböen von fast 300 Kilometern pro Stunde.

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    Tags:
    Brand, Kalifornien, Iranisches Atomabkommen, Iran, Boris Johnson, Hurrikan, Bahamas, Angriffe, Migranten, Brexit