03:19 15 Dezember 2019
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    Leopard-II-Panzer der Bundeswehr (Archivbild)

    Leopard-Panzer „angegriffen” – Unbekannte hinterlassen in Museum rote Schmierereien – Fotos

    © AP Photo / Axel Seidemann
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    Das Deutsche Panzermuseum in Munster (Heidekreis) ist zum Ziel einer anscheinend politisch motivierten Attacke geworden. Unbekannte haben einen Museumspanzer mit roter Farbe beschmiert.

    Wie das NDR berichtet, haben Unbekannte vor dem Deutschen Panzermuseum in Munster (Heidekreis) einen ausgestellten Leopard-Panzer mit roter Lackfarbe beschmiert.

    Darüber hinaus sollen sie nach Angaben des Museums die kommunistischen Symbole Hammer und Sichel sowie den Schriftzug „Krieg dem Krieg“ aufgemalt haben.

    Fotos von den Schmierereien:

    ​Hier können sie die Fotos „blättern”, um mehr zu sehen:

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    Wieder Farbanschlag im Deutschen Panzermuseum Munster In den frühen Morgenstunden des 04. September wurde erneut ein Farbanschlag auf den vor dem Museum stehenden Panzer verübt. Noch fehlt ein Bekennerschreiben, aber die Widmung aus der Sprühdose lässt eine Vermutung zu: Hammer und Sichel, gefolgt vom klassischen Ernst-Friedrich-Zitat (1924), das grammatikalisch inkompetent zum unschönen „Krieg dem Krieg“ verunstaltet wurde. Bei dem ersten Farbanschlag in 2012 waren die Ausführung und der Hintergrund ein anderer. „Wie es in dem Marx-Zitat heißt: „Das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce“ wundert sich Ralf Raths, Direktor des Museum. „Während schon der Anschlag 2012 auf ideologisch eher in Leichtbauweise ausgeführtem Ideologiegerüst stand, so war damals zumindest ein Auslöser vorhanden und die Transformation des Museums noch in den Kinderschuhen. So dass man den politischen Impuls zumindest logisch nachvollziehen konnte – wenn natürlich auch damals Sachbeschädigung schon indiskutabel war“ 2019 jedoch nun scheint der Anschlag wie eine Farce. Vor dem Zaun ein Friedensplädoyer von Ernst Friedrich als Kampfansage gegen ein hinter dem Zaun befindliches Friedensplädoyer von Walter Benjamin. Wobei das Benjamin-Zitat durch ein Panzermuseum bezahlt wurde, größer und besser ausgeführt ist, mit Quellenangabe versehen wurde. Ein Museum zudem, dass sowohl durch ein Museumsgütesiegel seine qualitativ hochwertige Arbeit belegt hat, als auch 20 Millionen Bundesmittel eingeworben hat, durch den verbrieften Ansatz, die Gesellschaft zur kritischeren Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg anregen zu wollen. „2012 konnten wir den Anschlag noch als Kickstart für unsere heutige Social-Media-Präsenz nutzen – so hatte es noch etwas „Gutes“ für das Museum. Das ist heute wirklich nicht mehr nötig. Nicht nur haben wir so schon alle Hände voll zu tun; jetzt müssen wir auch noch ein historisches Objekt aufwändig reinigen lassen und mit Lack kontaminiertes Erdreich fachgerecht entsorgen lassen.“ #daspanzermuseum

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    Laut einem Polizeisprecher gegenüber dem NDR 1 Niedersachsen soll sich der Schaden allerdings sehr in Grenzen halten.

    Er werde auf etwa 500 Euro geschätzt.

    Bereits 2012 war der Panzer mit Farbe beschmiert worden.

    Wer für die Schmierereien verantwortlich ist, bleibt derzeit unbekannt.

    ng/mt

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    Tags:
    Attacke, Hammer und Sichel, Das Deutsche Panzermuseum, Museum, Panzer, Leopard