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18:10 15 Oktober 2019
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    Messer (Symbolbild)

    Mord an Maria: Lebenslängliche Haft und Einweisung in Psychiatrie für Täter

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    Für den grausamen Mord an der 18-jährigen Maria aus Zinnowitz hat das Landgericht Stralsund für den Haupttäter die Unterbringung im Maßregelvollzug in einer Psychiatrie angeordnet. Dies melden die deutschen Medien.

    Zusätzlich wurde der 19-Jährige zu einer zwölfjährigen Jugendhaftstrafe verurteilt. Der andere Täter, ein 21 Jahre alter Mann, erhielt eine lebenslange Haftstrafe. Bei ihm stellte das Gericht am Freitag auch die besondere Schwere der Schuld fest. Eine vorzeitige Haftentlassung ist damit so gut wie ausgeschlossen.

    Laut Anklage wollten die beiden einen Menschen sterben sehen. Sie suchten sich dafür die im dritten Monat schwangere Maria aus, mit der sie befreundet waren. Sie wohnte alleine. Es sei einfacher gewesen, das Mordvorhaben umzusetzen, als bei einem anderen jungen Mann in der Clique, der ebenfalls in ihrem Visier stand, hatte der 19-Jährige im Prozess gesagt.

    Er hatte die Anklage zum großen Teil bestätigt. Danach hatten die beiden Angeklagten zusammen den Mordplan gefasst. Er hatte sich dann neben einem Messer auch Ersatzkleidung besorgt, um sie später gegen die mit Blut beschmierte auszutauschen. Unter einem Vorwand waren sie in die Wohnung Marias gekommen. Dort versetzte der Haupttäter seinem Opfer aus dem Hinterhalt einen heftigen Stich in den Hals.

    Am 19. März dieses Jahres hatte eine Bekannte Maria K. erstochen in ihrer Wohnung auf der Urlaubsinsel Usedom aufgefunden. Das Opfer war laut Obduktion zur Tatzeit schwanger gewesen.

    sm/sb

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