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    Kurz vor den Regionalwahlen an diesem Sonntag ist die Chefin der zentralen Wahlkommission in Russland nach Angaben des Innenministeriums in Moskau überfallen worden.

    Ein maskierter Täter sei in der Nacht zum Freitag über ein Fenster in das Haus von Ella Pamfilowa eingedrungen und habe die Wahlleiterin mit einem Elektroschockgerät verletzt. Der Täter sei danach geflüchtet, teilte die Sprecherin des Innenministeriums, Irina Wolk, mit.

    Ermittelt werde wegen Raubs. Pamfilowa sei wohlauf und nehme Termine wahr, hieß es bei der Wahlkommission in Moskau. Die Beamtin steht in der Kritik, weil die Kommission zur Wahl des neuen Stadtrats in Moskau an diesem Sonntag Dutzende Oppositionelle wegen monierter Formfehler nicht zugelassen hatte.

    Gewählt wird am 8. September vor allem auf regionaler Ebene. Die Abstimmungen in allen 85 Regionen des Russlands mit seinen 11 Zeitzonen gelten als wichtiger Stimmungstest für Kremlchef Wladimir Putin und die Regierungspartei Geeintes Russland. 56 Millionen Wähler sind zur Stimmabgabe aufgerufen – das ist fast die Hälfte der Wahlberechtigten Russlands.

    ba/dpa

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    Opposition, Wahlen, Überfall, Raubüberfall, Wahl, Russland