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04:34 23 September 2019
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    Bildschirm mit vorläufigen Ergebnissen im Zentralgebäude der russischen Wahlkomission am 9. September 2019

    Google und Facebook weisen Russlands Vorwürfe wegen Wahlbeeinflussung zurück

    © Sputnik / Kirill Kallinikow
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    Die US-Internetunternehmen Google und Facebook haben Vorwürfe der russischen Medienaufsicht Roskomnadsor zurückgewiesen, sich in die regionalen und kommunalen Wahlen in Russland mit Wahlwerbung eingemischt zu haben.

    Laut Facebook sind es die Inserenten und nicht das Unternehmen selbst, die für die die Einhaltung der lokalen Wahlgesetze verantwortlich sind. Sollte Facebook auf mögliche Verstöße aufmerksam werden, werde das Unternehmen diese prüfen.

    Google betonte, es unterstütze „verantwortungsvolle politische Werbung“ und erwarte, dass dabei alle Gesetze und Bestimmungen für werbefreie Tage unmittelbar vor der Wahl eingehalten würden.

    Weder Google noch Facebook teilten mit, ob sie einer Vorladung zu einer Anhörung im russischen Parlament folgen würden.

    Zuvor hatte die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor bekannt gegeben, der Internetkonzern Google habe politische Werbung gerade am Wahltag veröffentlicht. Facebook soll politische Werbung am Vortag zugelassen haben. Die Verstöße seien als Einmischung in innere Angelegenheiten Russlands einzustufen. Eine Kommission im russischen Parlament werde die Vorwürfe untersuchen, hieß es.

    asch/gs/rtr/sna/dpa/

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