18:17 27 September 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    71865
    Abonnieren

    Papst Franziskus hat die Ausländerfeindlichkeit in Europa kritisiert. Er fühlt sich nach eigenen Worten manchmal in die Zeit des Nationalsozialismus zurückversetzt.

    „Manchmal höre ich an einigen Orten Reden, die denen von Hitler 1934 ähneln. Als gebe es in Europa einen Gedanken, (in diese Zeit) zurückzukehren“, erklärte das Katholiken-Oberhaupt am Dienstag auf dem Rückflug von seiner Afrikareise nach Rom.

    Fremdenhass sei „eine Krankheit, wie Masern”. „Es ist eine Krankheit, die in ein Land eindringt, in einen Kontinent, und wir bauen Mauern“, betonte der Papst. Ausländerfeindlichkeit sei eine Krankheit, um die „Reinheit der Rasse“ zu rechtfertigen, und reite oft „auf der Welle des politischen Populismus”.

    Franziskus setzt sich schon seit langem gegen Rassismus und Ausgrenzung ein. Unter anderem ruft er immer wieder zu Hilfe für Migranten auf.

    jeg/gs/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Angezeigt, remonstriert, suspendiert! Polizist kämpft gegen Corona-Politik
    Lage in Bergkarabach spitzt sich zu: Moskau ruft zur Feuereinstellung und zu Verhandlungen auf
    Ehemaliger Wirtschaftsminister und NRW-Ministerpräsident Clement tot
    Bergkarabach-Konflikt: Baku wirft Jerewan Verbreitung von Falschmeldungen vor
    Tags:
    Europa, Fremdenhass, Katholische Kirche, Papst Franziskus