05:40 24 November 2020
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    Bei einer Klassenfahrt sind Schüler aus Köln am Bielefelder Hauptbahnhof von einem Mann mit Reizgas attackiert worden. Zehn Kinder und eine Lehrerin wurden verletzt. Der Angreifer war deutschen Medienberichten zufolge betrunken und bezeichnete sich selbst als Rassist.

    Er habe sich von den Kindern gestört gefühlt und sei zudem Rassist, habe er zu seinen Motiven erklärt, zitiert die „Neue Westfälische“ den Bundespolizeisprecher Carsten Bente.

    Der Vorfall ereignete sich laut dem Polizeisprecher gegen zwölf Uhr Mittags. Die Jugendlichen von der Kölner Heinrich-Böll-Gesamtschule im Alter zwischen 12 und 14 Jahren waren mit dem Zug bereits an ihrem Reiseziel angekommen. Vom Bahnhof aus sollte es für die Gruppe zu einer Jugendherberge weitergehen.

    Zehn Kinder, einige von ihnen mit Migrationshintergrund, wurden nach dem Vorfall in ein Krankenhaus gebracht. Der 39-jährige Mann wurde noch am Bahnhof festgenommen. Er war laut dem Blatt stark alkoholisiert gewesen.

    Gegen den Mann soll bereits ein offener Haftbefehl wegen Unterschlagung vorliegen. Ihn erwartet nun zudem eine Anzeige wegen mehrfacher gefährlicher Körperverletzung. Der mutmaßliche Täter befindet sich in Untersuchungshaft.

    ta/gs

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