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    Die Berliner Polizei vermisst seit mehreren Monaten eine Maschinenpistole, die dem Spezialeinsatzkommando (SEK) gehört Der Verlust war nur durch eine „anlassunabhängige Bestandsprüfung“ festgestellt worden. Dies meldet die Agentur dpa.

    Demnach hat eine Polizeisprecherin entsprechende Informationen am Samstag gegenüber den Zeitungen „Bild“ und „Berliner Zeitung“ bestätigt. Am 1. November 2018 sei im Rahmen einer „anlassunabhängigen“ Bestandsprüfung aufgefallen, dass eine Maschinenpistole in einer Lagerstätte fehlte. „Mit der Maschinenpistole fehlten auch Munition und Zubehörteile“, so die Sprecherin.

    Die Behördenleitung sei „unverzüglich“ informiert worden. Es seien „sämtliche Liegenschaften und Örtlichkeiten“ abgesucht worden, die im Zusammenhang mit Einsätzen der verantwortlichen Dienststellen gestanden hätten. Beschäftigte, die Zugriff auf die Waffe hatten oder gehabt haben könnten, seien befragt worden.

    Nach Angaben der Polizeisprecherin wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, auch der Hersteller Heckler & Koch sei informiert worden. Ein Strafermittlungsverfahren und eine Sachfahndung seien eingeleitet worden. Die weiteren Dienststellen seien ebenfalls informiert worden.

    Ein vorsätzliches Entwenden sei nicht auszuschließen, schreibt die „Berliner Zeitung“. Nach Recherchen des Blatts ist jetzt auch die Innenverwaltung des Berliner Senats in den Fall involviert und hat diverse kritische Fragen an die Polizeibehörde.

    pd/sb/dpa

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    Tags:
    Verlust, Ermittlungen, Maschinenpistole, Polizei, Berlin