17:59 12 August 2020
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    Am 11. September haben Polizisten in Hannover-Ahlen einen Horror-Fund gemacht: Die Leiche einer 61-jährigen Frau wurde in einem Verschlag unter dem Dach in ihrer Wohnung entdeckt. Am Sonntag wurde ein aus Marokko stammender Tatverdächtiger festgenommen. Neben Polizeiermittlungen versuchen auch Medien, Details sowie Hintergründe aufzuklären.

    Am Sonntagnachmittag  wurde im Rahmen der bei der Kriminalpolizei eingerichteten Moko „Dach“ ein 32 alter Tatverdächtiger festgenommen.

    „Er steht in dringendem Verdacht, eine 61-jährige Frau aus dem hannoverschen Stadtteil Ahlem getötet zu haben“, hieß es in der offiziellen Mitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover.

    Die Leiche der Frau, die seit Ende August 2019 als vermisst galt, wurde in einem Verschlag in den Räumlichkeiten der Wohnung im Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses an der Mönckebergallee gefunden.

    Bei dem Verdächtigen geht es demnach um einen aus Marokko stammenden Tatverdächtigen, der am Sonntagnachmittag zwischen Göttingen und Kassel lokalisiert und schließlich festgenommen wurde.

    Spekuliert wird, dass sich die Frau für Flüchtlinge engagiert hat. Laut der Zeitung „Neue Presse“ soll das Opfer den geflüchteten Menschen Deutschunterricht gegeben haben. Diese Information bestätigte auch die Zeitung „Bild“ ohne Verweis auf Quellen, wobei sie schrieb, dass die Frau die Migranten „offenbar auch finanziell“ unterstützt haben soll.

    Medienberichten zufolge soll der Verdächtige bei der Festnahme 37.000 Euro in der Tasche und das Handy des Opfers bei sich gehabt haben. Die Staatsanwaltschaft geht demnach von Raubmord aus.

    Der Tatverdächtige bestreitet den Mord: „Er hat die Tat bisher nicht gestanden“, wird eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Hannover von den Medien zitiert.

    ak/ae

     

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    Tags:
    Marokko, Flüchtling, Mord, Frau, Hannover, Deutschland