22:28 06 Dezember 2019
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    Was in der Nacht geschah

    USA und Saudis für Vorgehen gegen Iran, Spionageverdacht bei Airbus, weniger Tierhaltung gefordert

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    Nachrichtenüberblick: USA und Saudis für abgestimmtes Vorgehen gegen den Iran; Spionageverdacht gegen Airbus-Mitarbeiter; Ocean Viking nimmt weitere Bootsflüchtlinge an Bord; Freispruch für Ex-Atommanager wegen Fukushima; Grüne fordern weniger Tierhaltung

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    USA und Saudis für abgestimmtes Vorgehen gegen den Iran

    Nach den Angriffen auf saudische Öl-Anlagen haben die USA und Saudi-Arabien ein international abgestimmtes Vorgehen gegen den Iran angemahnt. Wie die US-Regierung nach einem Treffen von Außenminister Pompeo mit dem saudischen Kronprinzen bin Salman mitteilte, stimmen beide darin überein, dass das iranische Regime für sein Verhalten verantwortlich gemacht werden müsse. Teheran handele aggressiv, rücksichtslos und bedrohlich. Die iranische Führung bestreitet eine Beteiligung an den Angriffen.

    Spionageverdacht gegen Airbus-Mitarbeiter

    Die Staatsanwaltschaft in München ermittelt wegen Spionageverdachts gegen Mitarbeiter des Airbus-Konzerns. Wie das Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen bestätigte, sollen sich etwa 20 Mitarbeiter rechtswidrig geheime Dokumente der Bundeswehr beschafft haben. Bei den Dokumenten handelt es sich um Akten zur Anschaffung zukünftiger Kommunikationssysteme, in deren Besitz Airbus gewesen sein soll.

    Ocean Viking nimmt weitere Bootsflüchtlinge an Bord

    Das Rettungsschiff Ocean Viking hat vor der libyschen Küste im Mittelmeer weitere 73 Bootsflüchtlinge geborgen. Sie saßen in einem überfüllten Schlauchboot, teilt die Organisation SOS Méditerranée mit. Damit seien nun 182 Gerettete an Bord der Ocean Viking. Das Schiff durfte am Wochenende 82 im Mittelmeer gerettete Migranten zur Insel Lampedusa bringen. Dies galt als Zeichen einer Änderung der italienischen Flüchtlingspolitik.

    Freispruch für Ex-Atommanager wegen Fukushima

    Achteinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima sind drei frühere Topmanager des verantwortlichen Kraftwerkbetreibers Tepco in einem Strafprozess freigesprochen worden. Das Bezirksgericht in Tokio befand die früheren Manager heute für nicht schuldig. Den 79, 73 und 69 Jahre alten Männern war von betroffenen Bürgern vorgeworfen worden, vorhandene Informationen über einen möglichen starken Tsunami ignoriert und notwendige Sicherheitsmaßnahmen unterlassen zu haben. Dies habe zum Tod von 44 Menschen bei der notwenigen Evakuierung geführt.

    Grüne fordern weniger Tierhaltung

    Die Bundesregierung soll sich nach Auffassung der Grünen in der morgigen Sitzung des Klimakabinetts dafür einsetzen, dass in der Landwirtschaft weniger Tiere gehalten werden.

    Ihr agrarpolitischer Sprecher Ostendorff sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, nur so könne die Tierhaltung ökologisch verträglicher werden. Landwirte brauchten eine verlässliche Unterstützung, wenn sie sich für mehr Klimaschutz entschieden und dafür weniger Tiere hielten.

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