14:02 20 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Protest für Klimaschutz in Australien, saudische Angriffe im Jemen, bislang kein Klima-Durchbruch

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    Nachrichtenüberblick: Weltweiter Protest für Klimaschutz hat in Australien begonnen; Unverständnis über Urteil zu Beschimpfungen gegen Künast; Koalitionäre auch nach zwölf Stunden ohne Klima-Durchbruch; Saudische Angriffe gegen Ziele im Jemen; Pestizide mögliche Ursache für kranke Diplomaten in Kuba

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    Weltweiter Protest für Klimaschutz in Australien begonnen

    Mit Demonstrationen in Australien hat der globale Streik für mehr Klimaschutz begonnen. Mehrere Zehntausend Schüler blieben aus Protest gegen unzureichende Maßnahmen der Politik gegen den Klimawandel dem Unterricht fern. In Großstädten wie Sydney und Melbourne sind große Kundgebungen geplant. In der Stadt Alice Springs im Zentrum Australiens legten sich Hunderte Menschen demonstrativ auf den Boden und stellten sich tot. Weltweit erwartet die Jugendbewegung Fridays for Future mehrere Hunderttausend Teilnehmer.

    Unverständnis über Urteil zu Beschimpfungen gegen Künast

    Mehrere Politikerinnen haben Unverständnis über das Urteil des Berliner Landgerichts zu Beschimpfungen gegen die Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast geäußert. Sie war vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, dagegen vorzugehen. Dieses fatale Urteil, welches eines Rechtsstaats unwürdig sei, berühre uns alle, sagte die FDP-Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sprache sei nicht nur Kommunikation, sondern Ausdruck eines respektvollen, kultivierten Miteinanders. 

    Koalitionäre auch nach zwölf Stunden ohne Klima-Durchbruch

    Die Spitzen der schwarz-roten Koalition haben auch am frühen Freitagmorgen weiter in teils unterschiedlicher Zusammensetzung um das geplante Klimaschutz-Paket gerungen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur berieten Union und SPD nach zwölfstündigen Verhandlungen am Morgen erneut in getrennten Runden. Unklar blieb zunächst, ob dies auf eine bevorstehende Einigung hindeuten könnte.

    Saudische Angriffe gegen Ziele im Jemen

    Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat im Jemen rund um die umkämpfte Hafenstadt Hudaida mehrere Ziele der Huthi- Rebellen angegriffen. Dabei seien im Morgengrauen vor allem Produktionsstätten von Sprengstoffbooten und Seeminen angegriffen worden, berichtete die saudische Agentur SPA. Zuvor sei ein ferngelenktes Sprengstoffboot zerstört worden. Die Boote und Minen stellten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt im südlichen Teil des Roten Meeres dar.

    Pestizide mögliche Ursache für kranke Diplomaten in Kuba

    Mysteriöse gesundheitliche Beschwerden von kanadischen und US-Diplomaten in Kuba gehen möglicherweise auf Pestizide zurück, die zur Insektenbekämpfung eingesetzt wurden. Das geht aus einer Studie der Dalhousie University für das kanadische Außenministerium hervor, die der Sender Radio-Canada jetzt veröffentlichte.

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