08:03 18 November 2019
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    Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (Archiv)

    Familienministerin Giffey gesteht: Lieblingsbuch als Kind war sowjetisches Märchen

    © AP Photo / Markus Schreiber
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    Bücher sind laut Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in der heutigen Welt wichtiger denn je. Sie selbst hat nach eigenen Worten als Kind Märchen gelesen. In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur gab sie zu, dass ihr Lieblingswerk ein sowjetisches Märchen war.

    Laut Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) beginnt „jede Karriere und ein erfolgreicher Weg ins Lernen mit dem Blick ins Gute-Nacht-Geschichten-Buch“. Als Kind war ihr Lieblingsbuch „Der Zauberer der Smaragdenstadt“, verriet sie. Es ist eine sowjetische Nachdichtung von „Der Zauberer von Oz“.

    Später war sie in der Schülerbibliothek tätig, erzählte die 41-jährige.  Bücher seien in der heutigen digitalen Welt vielleicht „sogar noch wichtiger als früher“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Bei dem Festakt zum 70-jährigen Bestehen der Internationalen Jugendbibliothek in München verriet die Ministerin auch, dass sie ihrem Sohn früher viel aus „Petterson und Findus“ und dem „Kleinen Drachen Kokosnuss“ vorgelesen hatte.

    Giffey ist zudem die bundesweite Schirmherrin des Projektes „Librileo“, das versucht, Kinder im Alter von null bis sechs Jahren mithilfe von Lesestunden und Bücherboxen für das Lesen zu begeistern.

    Die Internationale Jugendbibliothek ist laut eigenen Angaben die weltweit größte Bibliothek für internationale Kinder-und Jugendliteratur. Sie wurde im Jahr 1949 von der jüdischen Autorin Jella Lepman gegründet und befindet sich auf Schloss Blutenburg in München. Die Bibliothek umfasst mehr als 600.000 Kinder- und Jugendbücher in 150 Sprachen, darunter auch Werke aus dem 16. Jahrhundert.

    dg/ae

     

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    Tags:
    München, Sowjetunion, Märchen, Franziska Giffey