07:14 30 März 2020
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    Der Anteil erneuerbarer Energien wie Wind, Sonne und Wasser an der eingespeisten Strommenge hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im zweiten Quartal 2019 auf 46 Prozent zugelegt.

    Insgesamt seien 56 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist worden. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal war dies ein Anstieg um 6,3 Prozent. Wie die Wiesbadener Behörde am Freitag mitteilte, wurde die Entwicklung durch den gesetzlichen Einspeisevorrang für Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen begünstigt.

    Kohle mit einem Anteil von 29 Prozent bleibt weiterhin der wichtigste Energieträger für die Stromerzeugung, obwohl die dadurch produzierte Menge deutlich sank (um 24,3 Prozent). Auf Windkraft entfallen 20 Prozent, dann folgen Photovoltaik (13 Prozent) und Kernenergie (12 Prozent). Im entsprechenden Vorjahreszeitraum betrug der klimaschädliche Kohle-Anteil jedoch noch knapp 37 Prozent.

    jeg/ae/dpa

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    Tags:
    Statistisches Bundesamt, erneuerbare Energien, Strom, Deutschland