21:38 15 Dezember 2019
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    Piraten (Archivbild)

    Vor Küste Kameruns von Piraten entführte russische Seeleute wieder frei

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    Piraten haben drei Mitte August vor der Küste Kameruns entführte Russen freigelassen. Sie halten sich zurzeit in Deutschland auf. Das teilte die russische Botschaft in Kamerun am Sonntag mit.

    Wie es heißt, seien alle Seeleute am Leben und wohlauf. Demnächst sollen die Russen in ihre Heimat zurückkehren.

    Kaperung des deutschen Schiffes vor Kameruns Küste

    Am 15. August hatten Piraten beim Überfall auf das deutsche Frachtschiff „Marmalaita“ unter der Flagge des Karibikstaates Antigua und Barbuda unweit der kamerunischen Hafenstadt Douala acht Seeleute, darunter auch drei Russen, gefangengenommen. Dabei handelte es sich um den Kapitän, den nautischen Offizier und den leitenden schiffstechnischen Offizier. Die Verhandlungen über das Lösegeld hatten Ende August begonnen. 

    Laut der deutschen Reederei „MarConsult Schiffahrt“, der das Wasserfahrzeug gehört, erfolgte der Piratenangriff am späten Abend, als sich das Schiff auf einem Ankerplatz nahe des Hafens Douala befand.

    Piraterie im Golf von Guinea

    Im vergangenen Jahr wurden im Golf von Guinea mehrere bewaffnete Überfälle auf Handelsschiffe registriert. So hatten Piraten in der Nacht zum 2. Januar sechs Besatzungsmitglieder des Containerschiffes „MSC Mandy“ entführt. Nach Angaben der russischen Schifffahrtsbehörde Rosmorretschflot hatten sich an Bord des Schiffes unter panamaischer Flagge 24 Besatzungsmitglieder, darunter auch Russen, befunden. Sie wurden einen Monat später freigelassen.

    ns/mt/sna  

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    Tags:
    Golf von Guinea, Botschaft, Freilassung, Seeleute, Piraten, Kamerun, Russland