06:24 09 August 2020
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    Ein Frachter ist am Mittwoch vor der Küste Schwedens aus bisher ungeklärter Ursache auf Grund gelaufen und festgefahren. An Bord des 82 Meter langen Schiffes befinden sich sieben russische Besatzungsmitglieder. Nach Angaben der schwedischen Behörden war der Kapitän möglicherweise alkoholisiert.

    Die „Baltic Carrier“ war am frühen Mittwochmorgen unweit der Stadt Linköping gestrandet.

    „Der Kapitän war am Ruder eingeschlafen“, teilte die Sprecherin der schwedischen Küstenwache, Martina Söderberg, mit.

    Gegen ihn werde wegen des Verdachts auf Trunkenheit ermittelt, wurde die Sprecherin vom Sender SVT Nyheter zitiert. Söderberg schloss nicht aus, dass der Kapitän festgehalten wird, sollte sich der Verdacht bestätigen. 

    Die Bergungsaktion soll demnächst beginnen. Nach Angaben der schwedischen Behörden blieb das unter der Flagge Gibraltars fahrende Schiff unversehrt, die Crew sei wohlauf.

    Laut weiteren Medienberichten war der Frachter aus Swetly in der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad nach Linköping unterwegs.

    Im Februar hatte ein russischer Frachter im südkoreanischen Busan eine Autobahnbrücke gerammt. Nach Angaben der südkoreanische Seepolizei war der Kapitän möglicherweise alkoholisiert gewesen.

    sp/tm

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    Tags:
    Unfall, Alkohol, Frachter, Schweden, Russland