12:17 20 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Johnson ruft zu Misstrauensvotum auf, AfD-Abgeordnete fehlen am häufigsten, Erdbeben in Indonesien

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    Nachrichtenüberblick: Johnson ruft zu Misstrauensvotum auf; US-Demokraten wollen Trump mit neuer Veröffentlichung zusetzen; Maas fordert Iran erneut zu Gesprächen mit den USA auf; AfD-Abgeordnete fehlen am häufigsten; Tote bei Erdbeben in Indonesien

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Johnson ruft zu Misstrauensvotum auf

    Der britische Premierminister Johnson hat die Opposition dazu aufgerufen, einen Misstrauensantrag zu stellen. Johnson sagte in der ersten Parlamentssitzung nach der aufgehobenen Zwangspause, die Labour-Partei solle versuchen, ihn zu stürzen. Ansonsten müsse sich das Parlament künftig zurücknehmen und den Weg für die Brexit-Pläne der Regierung freimachen. Der Premierminister wiederholte mehrmals, dass er am Austritt aus der Europäischen Union Ende Oktober festhalten will.

    US-Demokraten wollen Trump mit neuer Veröffentlichung zusetzen

    Die US-Demokraten wollen die Vorwürfe gegen Donald Trump mit einer neuen Veröffentlichung erhärten und damit ein mögliches Verfahren zur Amtsenthebung des Präsidenten vorantreiben. Sie dringen darauf, die Beschwerde eines Geheimdienstmitarbeiters publik zu machen, die die Affäre um ein umstrittenes Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenski ins Rollen brachte. Die amtliche Geheimhaltung des Whistleblower-Dokuments scheint in der Nacht bereits aufgehoben worden zu sein.

    Maas fordert Iran erneut zu Gesprächen mit den USA auf

    Bundesaußenminister Heiko Maas hat den Iran erneut zu Gesprächen mit den USA ohne Vorbedingungen aufgefordert. Der einzige Weg in Richtung Entspannung sind Gespräche zwischen den USA und dem Iran, sagte er am Abend in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung. Das gehe aber nur, wenn keine unrealistischen Vorbedingungen gestellt würden für einen solchen Dialog. Der iranische Präsident Hassan Ruhani hatte zuvor in seiner Rede die Aufhebung der US-Sanktionen zur Bedingung für Gespräche mit US-Präsident Donald Trump gemacht.

    AfD-Abgeordnete fehlen am häufigsten

    Abgeordnete der AfD fehlen bei namentlichen Abstimmungen im Bundestag am häufigsten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des ARD-Magazins Kontraste, die auf offiziellen Zahlen der Bundestagsverwaltung beruht. Danach kommt die AfD-Fraktion auf eine Fehlquote von 14 Prozent. Die geringste Fehlquote haben die Abgeordneten von Union und Grünen mit etwa neun Prozent.

    Tote bei Erdbeben in Indonesien

    Bei einem Erdbeben auf den indonesischen Molukken-Inseln sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Beben der Stärke 6,5 erschütterte die Inselgruppe heute gegen 1.45 MESZ, wie der Katastrophenschutz des südostasiatischen Landes mitteilte. In dem Staat aus mehr als 17 000 Inseln kommt es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

    mk/dpa

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    Tags:
    Heiko Maas, Iran, Indonesien, Donald Trump, Demokraten, USA, Misstrauensvotum, Boris Johnson