05:02 02 Juni 2020
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    Bei einem Erdbeben auf den indonesischen Molukken-Inseln sind den jüngsten Angaben zufolge mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Das Beben der Stärke 6,5 erschütterte die Inselgruppe am Donnerstag gegen 8.45 Uhr Ortszeit (1.45 MESZ), wie der Katastrophenschutz des südostasiatischen Landes mitteilte.

    Nach Angaben der US-Bebenwarte USGS lag das Epizentrum acht Kilometer östlich von der Stadt Kairatu in fast 30 Kilometern Tiefe, geographisch im Ostteil des Landes. Besonders betroffen war die Stadt Ambon, wo mehrere Menschen von herunterfallenden Gebäudeteilen erschlagen wurden.

    Seismograph (Archiv)
    © AFP 2020 / FREDERICK FLORIN

    Nach Angaben der Behörden wurden mindestens fünf weitere Menschen verletzt. Ein Sprecher der Provinzregierung, Alberth Simaela, sagte: "Viele Leute gehen nicht mehr in ihre Häuser zurück, weil es Gerüchte über ein weiteres Beben gibt." Dafür gebe es jedoch "keine Grundlage".

    In der Stadt Ambon war insbesondere das Gebäude der dortigen islamischen Universität betroffen. Dort wurde ein Dozent von herunterfallenden Gebäudeteilen erschlagen.

    Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. In dem Staat mit mehr als 17.000 Inseln kommt es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

    sp/tm/dpa

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    Tote, Erdbeben, Indonesien