15:43 22 November 2019
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    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (Archivbild)

    Tödlicher Unfall auf A3: Bayerns Innenminister leistete erste Hilfe

    © AFP 2019 / dpa / Lino Mirgeler
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    Auf der A3 im fränkischen Erlangen ist es am Sonntag zu einem tödlichen Unfall gekommen. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann wurde dabei Zeuge und Ersthelfer.

    Bei dem Verkehrsunfall kam ein Mensch ums Leben, zwei weitere Personen wurden laut Polizeiangaben schwer verletzt. Insgesamt drei Fahrzeuge wurden verwickelt, der genaue Ablauf sei nicht klar.

    Später berichtete die „Bild“-Zeitung, dass Bayerns Innenminister den Unfall gesehen habe. Der Politiker habe Erste Hilfe geleistet. Am Mittwoch bestätigte er diese Informationen gegenüber dpa.

    Herrmann soll mit seinem Dienstwagen zu einem Termin gefahren sein, als er Zeuge geworden sei, wie ein anderes Fahrzeug von der Autobahn geschleudert und zwischen Bäumen liegengeblieben sei. Der Politiker habe seinen Fahrer angewiesen, anzuhalten und sofort den Notruf gewählt.

    Danach sei er mit einem anderen Autofahrer zu dem Fahrzeug gegangen.

    „Es war ersichtlich, dass dort Menschen sicherlich schwer verletzt sein müssen“, sagte Herrmann.

    „Wir haben dann eine Frau aus dem Auto gezogen und auf die Wiese legen können.“ Für den Mann sei dagegen jede Hilfe zu spät gekommen, dieser sei wohl sofort tot gewesen.

    Später stellte sich heraus, dass ein 53-Jähriger, der ebenfalls in den Unfall verwickelt war, im Verdacht steht, seine 76 Jahre alte Schwiegermutter in Borchen bei Paderborn getötet zu haben. Die Ehefrau des Verdächtigen, die mit ihm im Wagen unterwegs war, stieg nach dem Unfall aus, lief auf die Fahrbahn und kletterte über die Mittelleitplanke. Danach wurde sie von einem Fahrzeug erfasst. Die Frau kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Mit der Erstversorgung des Paares hatte Herrmann nichts zu tun.

    ak/ae/dpa

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    Tags:
    Polizei, Joachim Herrmann, Tote und Verletzte, Unfall, A3, Deutschland