16:09 12 Juli 2020
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    Wally Conron, der Züchter des niedlich aussehenden Hybridhundes Labradoodle, bereut nach eigenen Worten diese Kreuzung und befürchtet, Frankensteins Monster in die Welt gesetzt zu haben. Das sagte Conron gegenüber dem australischen Sender ABC.

    Wally Conron hatte seinen ersten Labradoodle im Jahre 1989 in Australien gezüchtet. Eine stark sehbehinderte Frau aus Hawaii benötigte einen Blindenführhund, der aber hypoallergen sein sollte, da ihr Ehemann allergisch auf Hunde reagierte.

    Um der Frau zu helfen, kreuzte Conron einen Labrador mit einem Großpudel. Einige Haare des ersten Wurfs wurden dann der Frau geschickt, und sie lösten keine Allergie beim Ehemann aus. Der Labradoodle ist keine Hunderasse im eigentlichen Sinne, sondern ein Hybridhund. Bis heute bleibt der Labradoodle einer der beliebtesten Mischlingshunde.

    „Ich habe die Büchse der Pandora geöffnet und Frankensteins Monster in die Welt gesetzt“, sagte er gegenüber ABC und bezeichnete die von ihm erschaffene Hundekreuzung als den „größten Fehler seines Lebens“.

    Denn der Labradoodle habe einen ungesunden Trend für „Designer-Hunde” losgetreten: Menschen würden Tausende Dollar für bestimmte Hybridhunde ausgeben. Diese Kreuzungen würden aber oft zu Gesundheitsproblemen bei Hunden führen, warnt der Australier.

    Conron befürchtet, dass Hunde derzeit viel zu oft gekreuzt würden: „Ich finde, dass die große Mehrheit (von Labradoodles – Anm. d. Red.) entweder verrückt ist oder eine Erbkrankheit hat.“

    Er sehe manchmal auch „verdammt gute“ Labradoodles. Die würden aber sehr selten vorkommen. Conron hat nach eigenen Worten „keine Ahnung“, warum Labradoodles heute weiter gezüchtet würden.

    ta/ae

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