18:56 29 Januar 2020
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    Das Taktische Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ hat die Ursache des Abwurfs von zwei Zusatztanks von einem Tornado-Jet über Schleswig-Holstein erklärt, der vor einer Woche erfolgt war.

    „Inzwischen konnten wir technisches Versagen ausschließen, so dass es ein menschliches Versagen gab“, äußerte Oberst Kristof Conrath, Kommodore des Geschwaders, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag.

    Das zum Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein gehörende Flugzeug hatte einen Übungsflug abgehalten, bei dem mit einem „simulierten Luftangriffsverfahren“ trainiert werden sollte, als ein Flugschüler, der vorn in der Maschine gesessen hatte, den falschen Knopf gedrückt und einen für den Notfall gedachten Abwurfmechanismus ausgelöst hatte .

    Beim Einschlag der Tanks gab es keine Verletzten. Die beim Start mit je 1200 Kilogramm Treibstoff befüllten Zusatztanks waren zum Unfallzeitpunkt aber praktisch leer.

    Das Geschwader, das den Vorfall untersucht hatte, schlug in einem Bericht an die Abteilung „General Flugsicherheit“ vor, den Auslösemechanismus der Tanks künftig zusätzlich zu sichern.

    Nach Angaben der Luftwaffe hatte es in der Vergangenheit zwei vergleichbare Fälle gegeben: Anfang 2006 verlor ein Tornado bei einer Übung über internationalen Gewässern die Außentanks. Ein weiteres Mal sei es in Nordrhein-Westfalen zu einem Tankabwurf gekommen.

    asch/ae/dpa

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    Abwurf, Kampfflugzeug, Kampfjet, Kampfjet, Jets, Tornado, Schleswig-Holstein, Bundeswehr, Bundeswehr, Deutschland