15:30 30 Oktober 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 203
    Abonnieren

    Auf weite Teile Deutschlands könnte eine stürmische Nacht zukommen. Auch der Montag könnte gefährliches Wetter mit sich bringen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Sonntag vor dem Tief „Mortimer“.

    Demnach soll das kleine Tief „Mortimer“, „das recht flink unterwegs ist“, nicht unterschätzt werden, so der DWD.

    „Es zieht innerhalb weniger Stunden von den Britischen Inseln über die Nordsee Richtung Dänemark und weiter zur Ostsee, so dass Deutschland genau in sein Sturmfeld kommt, das sich an der Süd- und Südwestflanke des Tiefs befindet.“

    Am späten Abend und in der ersten Nachthälfte liege der Schwerpunkt auf dem Westen und der Südhälfte Deutschlands. Am frühen Montagmorgen verschärfe sich an der Nordsee der Wind.

    Laut der Vorhersage verlagern sich die stärksten Böen über den Norden in den Nordosten und Osten Deutschlands, wo sie bis zum Nachmittag anhalten sollen.

    Mit dem Abzug von „Mortimer“ nach Osten schwäche sich der Wind von Westen her rasch ab. Dort werde bereits am Montagvormittag kaum noch etwas vom Sturm zu spüren sein - abgesehen von etwaigen Schäden, hieß es vom DWD.

    Aus zwei Gründen solle das Gefahrenpotenzial nicht unterschätzt werden. Zum einen könnten lokal Gewitter auftreten und zu Böen sogar bis in den orkanartigen Bereich (90 bis 110 km/h) führen. Zum anderen seien die Bäume noch voll belaubt und böten dem Wind damit eine große Angriffsfläche, so dass sie auch bei nicht ganz so hohen Windstärken umstürzen könnten.

    ng/mt/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Schweres Erdbeben erschüttert die Türkei und Griechenland – Videos
    Das müssen Putin und Merkel wissen – Gysi über Verhältnis zu Russland und Berlin als Hauptvermittler
    Tödliche Messerattacke in Nizza: Das fanden Ermittler am Tatort
    „Schaut euch das an!“: F-16 startet Abfangmanöver direkt über Trumps Kopf – Video
    Tags:
    Deutschland, Deutscher Wetterdienst DWD, Wetterdienst, Wetterforschung, Wetterbericht, Unwetter, Wetter