16:51 14 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Kurz will mit allen Parteien reden, Anschläge in Afghanistan, Seehofer will Schleierfahndung

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    Nachrichtenüberblick: Kurz will nach Sieg mit allen Parteien reden; Trump droht Hinweisgebern mit großen Konsequenzen; Anschläge in Afghanistan; Seehofer will Schleierfahndung; Erdbeben in Chile

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Kurz will mit allen Parteien reden

    Nach dem deutlichen Sieg der konservativen ÖVP mit gut 38 Prozent der Stimmen unter Sebastian Kurz bei der Parlamentswahl in Österreich, rückt die Frage möglicher Koalitionen in den Mittelpunkt. Rechnerisch kann der Ex-Kanzler ein Bündnis mit den erstarkten Grünen schmieden, aber auch mit der SPÖ oder erneut mit der FPÖ. Der 33-Jährige sagte dazu im ORF, er werde auf alle im Parlament vertretenen Parteien zugehen.

    Trump droht Hinweisgebern mit großen Konsequenzen

    US-Präsident Donald Trump hat Hinweisgebern in der Affäre um möglichen Machtmissbrauch große Konsequenzen angedroht. In einer Reihe von Tweets schrieb der Republikaner, er wolle dem anonymen Whistleblower gegenübertreten, der mit einer Beschwerde den Skandal ausgelöst hatte, der in ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump münden könnte. Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, mahnte unterdessen Zurückhaltung und Kooperation des Präsidenten an.

    Anschläge bei Präsidentenwahl in Afghanistan

    Die Präsidentenwahl in Afghanistan ist von Anschlägen überschattet worden. Vor mehreren Wahllokalen explodierten Sprengsätze, unter anderem in der Hauptstadt Kabul. Nach Behördenangaben wurden mindestens drei Menschen getötet, 44 weitere wurden verletzt. Vor der Wahl hatten die radikal-islamischen Taliban Angriffe auf Wahllokale angekündigt. Knapp zehn Millionen Afghanen waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Wahlbeteiligung war nach ersten Informationen sehr gering.

    Seehofer will Schleierfahndung

    Bundesinnenminister Horst Seehofer hat angekündigt, die Schleierfahndung an den Grenzen bundesweit zu intensivieren. Die Sicherheit fängt an den Grenzen an, erklärte der CSU-Politiker. Das Bundesinnenministerium schrieb auf Twitter, der Schritt erfolge zur besseren Bekämpfung der Sekundärmigration. Gemeint ist die Weiterreise von Migranten aus Nicht-EU-Ländern, die innerhalb Europas zum Beispiel nach Deutschland weiterreisen.

    Erdbeben in Chile

    Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat Zentralchile erschüttert. Nach ersten Berichten gab es weder Opfer noch Sachschäden. Das Zentrum wurde von der chilenischen Erdbebenwarte im Meeresboden, 71 Kilometer westlich der Hafenstadt Constitución, in einer Tiefe von 30,9 Kilometern geortet. Nach Mitteilung des Katastrophendienstes Onemi besteht keine Tsunamigefahr.

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    Tags:
    USA, Chile, Sebastian Kurz, Horst Seehofer, Afghanistan, Österreich