21:58 16 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Griechenland bringt Flüchtlinge ans Festland, CO2-Preis bringt bis 2023 fast 19 Milliarden Euro

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    Nachrichtenüberblick: Griechenland bringt Flüchtlinge ans Festland; CO2-Preis bringt bis 2023 fast 19 Milliarden Euro; London schlägt Kontrollzentren als Backstop-Alternative vor; Hongkong bereitet sich auf Ausschreitungen vor; Kängurus als Tierfutter

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Griechenland bringt Flüchtlinge ans Festland

    Die griechische Regierung hat nach einem Feuer in einem Flüchtlingslager auf Lesbos 215 Migranten aufs Festland bringen lassen. Wie das griechische Fernsehen berichtet, handelte es sich vor allem um Familien mit Kindern und kranke Menschen. In den nächsten Tagen sollen Hunderte weitere Migranten folgen. Sie werden aus Lagern auf Lesbos, Samos, Chios, Leros und Kos aufs Festland nach Piräus gebracht. Auf den griechischen Inseln im Osten der Ägäis harren zurzeit knapp 30.000 Migranten aus. Die Kapazität ist allerdings auf insgesamt knapp 7.000 Menschen ausgelegt.

    CO2-Preis bringt bis 2023 fast 19 Milliarden Euro

    Die Bundesregierung erwartet aus dem geplanten CO2-Preis für Verkehr und Heizen bis 2023 Einnahmen von 18,8 Milliarden Euro. Das berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe und das Handelsblatt unter Berufung auf Unterlagen für die Kabinettssitzung. Dabei geht es demnach um die finanziellen Auswirkungen des Klimaschutzpakets auf den Haushalt 2020 und die Folgejahre.

    London schlägt Kontrollzentren als Backstop-Alternative vor

    Die britische Regierung will Berichten zufolge der EU noch in dieser Woche Vorschläge für Warenkontrollen abseits der irisch-nordirischen Grenze vorlegen. Damit soll die umstrittene Garantieklausel für eine offene Grenze zwischen dem britischen Landesteil Nordirland und dem EU-Mitglied Irland im Brexit-Vertrag überflüssig gemacht werden. Wie der irische Sender RTE berichtete, sehen die Pläne vor, dass zollpflichtige Waren in speziellen Kontrollzentren einige Kilometer vor der Grenze angemeldet werden und per GPS verfolgt werden, bis sie auf der anderen Seite sind.

    Hongkong bereitet sich auf Ausschreitungen vor

    Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und in Erwartung neuer Ausschreitungen haben in Hongkong die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag der Volksrepublik China begonnen. Abgeriegelt von der Öffentlichkeit verfolgten geladene Gäste im Messezentrum der Stadt eine Zeremonie, die per Live-Stream übertragen wurde. In Erwartung neuer Ausschreitungen schlossen die Behörden bereits am Morgen mehrere Straßen und U-Bahn-Stationen in der Innenstadt.

    Kängurus als Tierfutter

    Angesichts einer Känguru-Plage dürfen Australiens Wappentiere künftig mit offizieller staatlicher Erlaubnis zu Tierfutter verarbeitet werden. Der Bundesstaat Victoria im Südosten des Kontinents wies am Dienstag sieben Gegenden mit besonders vielen Kängurus als Jagdgebiete aus. Dort dürfen die Beuteltiere nun geschossen werden. Ihr Fleisch wird dann auch zu Tierfutter verarbeitet. Nach Schätzungen sind in Australien etwa 45 Millionen Kängurus zuhause - fast doppelt so viele wie Menschen.

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    Tags:
    Känguru, Hongkong, Backstop, CO2, Griechenland