18:07 25 Januar 2020
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    Das Ringen um Europas Energie – Alles Wichtige zu Nord Stream 2 (65)
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    Das weltgrößte Öl- und Gasunternehmen Royal Dutch Shell fordert laut seinem Chef in Russland, Cederic Kremers, den US-Kongress auf, die Sanktionen gegen das russische Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 nicht zu genehmigen.

    Laut Kramers wird die Entscheidung des Kongresses alle am Projekt beteiligten Unternehmen betreffen, einschließlich Shell.

    „Wir fordern den Gesetzgeber mit Respekt auf, diese Sanktionen nicht zu verhängen“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den Shell-CEO in Russland.

    Derzeit ist Nord Stream 2 zu 81 Prozent fertig, die ersten Gaslieferungen werden Ende des Jahres erwartet.

    Mitte September hatte der russische Gaskonzern Gazprom mitgeteilt, dass die Nord-Stream-2-Pipeline bereits zu 83 Prozent fertiggestellt sei.

    Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen von der russischen Küste auf dem Grund der Ostsee bis zur Küste Deutschlands parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream vor. Die geplante Durchlasskapazität beträgt insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Ursprünglichen Plänen zufolge dürfte die Gasleitung noch im laufenden Jahr fertiggebaut werden. Ihre Inbetriebnahme könnte wegen der Haltung Dänemarks, das bislang keine Genehmigung für den Bau von Nord Stream 2 erteilt hat, allerdings hinausgezögert werden.

    sm/mt

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    Wirtschaftssanktionen, Russland-Sanktionen, US-Sanktionen, Sanktionen, Deutschland, Russland, Nord Stream, Nord Stream-2, Nord Stream AG, Nord Stream 2 AG, Pipeline-Projekt Nord Stream 2, US-Sanktionen, Royal Dutch Shell, Nord Stream 2