13:31 28 Oktober 2020
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    Einheiten der saudischen Armee sowie der Truppen des jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi mussten offenbar eine verheerende Niederlage seitens der Huthi-Rebellen einstecken. Die Huthis veröffentlichten als Beweise zahlreiche Fotos im Netz.

    Demnach haben die Huthis eine Armeekolonne im Verwaltungsbezirk Najran, der an den Jemen grenzt, angegriffen und der saudischen Armee sowie den Einheiten von Hadi schwere Verluste zugefügt.

    Es soll den Rebellen gelungen sein, nicht nur eine beträchtliche Anzahl an gepanzerten Fahrzeugen zu vernichten, sondern auch eine große Anzahl von Gefangenen zu nehmen.

    ​Auf den veröffentlichten Bildern ist zu sehen, dass beispielsweise zahlreiche Radpanzer vom Typ LAV-25 aus kanadischer Produktion vernichtet wurden. Diese Zwölf-Tonnen-Vehikel gelten als gute Kampffahrzeuge ihrer Klasse und können durch gute Panzerung und Manövrierfähigkeit punkten.

    Aber diese Vorteile scheinen allerdings kaum etwas gebracht zu haben. Die Besatzungen der Kampfwagen sollen nach Beginn des Gefechts einfach geflohen sein und ihre Fahrzeuge zurückgelassen haben.

    ​Zahlreiche Militärfahrzeuge konnten die Huthis zudem erbeuten. Sie könnten diese nun gegen ihre Gegner einsetzen.

    Die Zahl der durch die saudische Armee verlorenen leichtgepanzerten Fahrzeuge dürfte noch viel größer sein.

    Auf den Bildern sind zudem zahlreiche Schützenwaffen zu sehen, die die Huthis um Zuge des Gefechts ebenfalls erbeuten konnten.

    Diese neuerliche Niederlage ist bereits das zweite große Fiasko von Saudi-Arabien im September.

    Erst Mitte des Monats haben die Huthi-Rebellen mit Raketen und Drohnen saudische Ölanlagen angegriffen und erheblichen Schaden verursacht. Amerikanische „Patriot“-Luftabwehrsysteme, die die saudischen Raffinerien eigentlich schützen sollten, konnten diese Angriffe nicht stoppen.

    ng/mt

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    Tags:
    Niederlage, Verluste, Angriff, Panzerzug, Panzer, Huthi-Rebellen, Huthi, Jemen, Saudi-Arabien