19:24 14 Dezember 2019
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    Berliner Fernsehturm (Archivbild)

    50 Jahre Spitze der Hauptstadt: Der Berliner Fernsehturm feiert Geburtstag

    © AFP 2019 / DPA / PAUL ZINKEN
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    Das Wahrzeichen Berlins wird am Donnerstag 50 Jahre alt. Zum 20. Jahrestag der DDR hatte die Staatsführung dieses Gebäude eingeweiht und seitdem zieht der Berliner Fernsehturm jährlich über eine Millionen Gäste an.

    Dieses Jahr kommt es zu verschiedensten Feierlichkeiten rund um das größte Gebäude Deutschlands.

    Die Geschichte des Fernsehturms

    Am 3. Oktober 1969 wurde der Berliner Fernsehturm eröffnet. Ganze 365 Meter hoch und 26.000 Tonnen schwer, hatte man das somit größte Gebäude Deutschlands errichtet. Die Bauten fingen im Mai 1965 an. Das Erstaunliche dabei ist: Der Turm war anfänglich ein Schwarzbau. Die staatlich beglaubigten Dokumente waren laut der Zeitung „Tagesspiegel“ zurzeit des Baus nicht vorhanden und wurden erst später nachgereicht. „Fehler darf man machen, bauen darf man keine“: Mit Goethes Zitat als Motto haben viele Architekten, Ingenieure und Statiker dieses Projekt realisiert. Das öffentliche Betreten des damalig zweitgrößten Fernsehturms der Welt (der Höchste befand sich in Moskau) war zum 20. Republikgeburtstag der DDR am 7. Oktober 1969 möglich.

    Mittlerweile hat man die Antenne um drei Meter erhöht. Aus den ursprünglichen zwei Programmen, strahlt der Turm heute 16 analoge und 60 digitale Radio- sowie 37 digitale Fernsehsender aus.

    Die Feierlichkeiten

    Anlässlich des Geburtstages werden die Eintrittskarten im Stil der alten Tickets verkauft. Käufer dieser Karten nehmen automatisch an einer Tombola teil, bei der man Preise gewinnen kann. Das Highlight laut dem „Tagesspiegel“ sei eine Einladung zur diesjährigen Silvestergala im Fernsehturm. Auch werden vom 3. bis 6. Oktober Bilder und Filmszenen aus der Geschichte des Turmes auf ihn drauf projiziert.

    Im Restaurant, welches von 207 Meter Höhe auf Berlin herunterschaut, wird ebenfalls auf die Feierlichkeiten umgestellt. Unter dem Motto „Zeitreise“ kann man nach dem „Tagesspiegel“ viele ostberlinische Gerichte kosten: Darunter Speisen wie Eisbein, Kalter Hund und Grüne Wiese. Das Essen selbst wird aus brandschutztechnischen Gründen nicht in der Höhe gekocht, sondern mit den Aufzügen nach oben transportiert. Oben kann der Besucher nicht nur eine Mahlzeit genießen, sondern wird auch innert 60 Minuten um die Achse des Turms gedreht.

    Was allen klar ist: Der Turm bieten jedem Verlorenen einen Halt, indem er die Mitte der Stadt kennzeichnet. Pro Tag kommen bis zu 5000 Besucher. Laut der „Berliner Zeitung“ sind es insgesamt über 60 Millionen Menschen, die seit der Eröffnung den Turm besichtigen konnten.

    lm

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    Tags:
    DDR, Fernsehturm, Berlin