20:54 14 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Seehofer will Abkommen mit Türkei stärken, Messerattacke in Paris, Schimpansen-Gemälde verkauft

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    Nachrichtenüberblick: Neuer nordkoreanischer Raketentest; Empörung nach Trumps Aufruf zu Ermittlungen gegen Bidens in China; Messerattacke in Paris; Deutscher Zehnkämpfer wird Weltmeister; Banksys Schimpansen-Gemälde verkauft

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der nacht zum Freitag geschehen ist.

    Seehofer will Abkommen mit der Türkei stärken

    Innenminister Horst Seehofer hat der Türkei bei Beratungen über den wackelnden Flüchtlingspakt in Ankara weiter Unterstützung zugesagt. Die Delegation sei in die Türkei gereist, um das Abkommen zwischen der Europäischen Union und der Türkei zu stärken, sagte er vor Beginn der Gespräche. Nach der Runde sagte er zu deutschen Journalisten: Der Migrationsdruck auf die Türkei sei gewaltig und steige. Es gehe da sowohl um Afghanen als auch um Syrer. Man müsse schauen, wie dieser Pakt zwischen der Europäischen Union und der Türkei gekräftigt werden könne.

    Empörung nach Trumps Aufruf zu Ermittlungen gegen Bidens in China

    US-Präsident Donald Trump hat mit einer Forderung nach Untersuchungen in China gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden Empörung hervorgerufen. Damit zeige Trump erneut, dass er seinen persönlichen Vorteil über die Verteidigung der Integrität unserer Wahlen stellt, erklärte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Er wolle erneut mit Hilfe einer ausländischen Regierung die Wahl gewinnen.

    Messerattacke in Paris

    Nach der Messerattacke in der Pariser Polizeipräfektur mit insgesamt fünf Toten suchen Ermittler das Motiv des Angreifers. Der 45 Jahre alte Mitarbeiter des Polizeihauptquartiers im Herzen der Hauptstadt hatte am Donnerstag vier Menschen mit einem Messer getötet und war dann erschossen worden. Der in dieser Form beispiellose Fall löste in Frankreich Entsetzen und Trauer aus. Staatschef Emmanuel Macron und Regierungsmitglieder begaben sich an den Tatort, um mit Mitarbeitern zu sprechen.

    Deutscher Zehnkämpfer wird Weltmeister

    Der Mainzer Zehnkämpfer Niklas Kaul hat bei der Leichtathletik-WM in Doha für eine Sensation gesorgt. Als zweiter Deutscher konnte der erst 21 Jahre alte Mainzer völlig unerwartet WM-Gold gewinnen. Mit 8691 Punkten eroberte der neue Zehnkampf-König nach einer fantastischen Aufholjagd noch Platz eins. Silber und Bronze gingen an Maicel Uibo aus Estland und Damian Warner aus Kanada.

    Banksys Schimpansen-Gemälde verkauft

    Das größte bekannte Banksy-Gemälde, das das britische Unterhaus voll mit Schimpansen besetzt zeigt, ist für mehr als elf Millionen Euro verkauft worden. Das Londoner Auktionshaus Sotheby's gab den Verkaufspreis für das Werk mit dem Titel „Devolved Parliament“  auf seiner Internetseite mit 9,8 Millionen Pfund an. Umgerechnet sind das 11,06 Millionen Euro. Zu dem Käufer gab es keine Angaben.

    mk/ae/dpa

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    Tags:
    Messerattacke, Paris, Banksy, Türkei, Horst Seehofer