01:40 18 November 2019
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    Und das „für den guten Zweck“: Deutscher Blogger kocht und isst „Delphinbaby“ – Video

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    Ein deutscher Instablogger hat vor einigen Tagen auf seiner Seite ein Delphinbaby gepostet. Das nächste Foto zeigte ihn Fleisch kochend. Aber da ihn die darauffolgenden Kommentare fertig machten, gab er zu, dass all dies einem guten Zweck diente, berichtet das Onlineportal „Medialeaks“.

    Der 24-jährige Nicolas Lazaridis aus Stuttgart, auch bekannt als „Inscopenico“, ist ein Instablogger, der zum Teil für seine lustigen Photoshop-Fotos  und Videos bekannt ist. Er mag es offenbar, Leute zu schockieren. Dieses Mal griff er allerdings zu tief in die Trickkiste, meinten viele Nutzer.

    Am Montag entdeckten die Nutzer in seiner Instagram-Story etwas Grauenhaftes – ein gefrorenes Delphinbaby. Und als wäre dem nicht genug, veröffentlichte der Blogger noch eine Story, die zeigte, wie er Fleisch kocht.

    Und schlussendlich war zu sehen, wie er gemeinsam mit Freunden das Gericht verspeiste.

    Die Nutzer wurden rasend und gaben dementsprechende Kommentare von sich.

    Der User j.kovacevicc_ schrieb: „Und für jemanden wie dich musste ein Baby Delfin sein Leben her geben, widerlich.“

    „Richtig widerlich“, so ein weiterer Nutzer.

    „Man kann in Deutschland verklagt werden das man Tiere isst die vom aussterben bedroht sind! War evtl. Nicht so schlau, “ mahnte Nutzer x.claudi_x.

    Daraufhin wurden alle Videos vom Instagram-Account entfernt. Aber nach dem Motto „Einmal im Internet, immer im Internet“ existierte bereits eine Kopie auf YouTube.

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    Baby Deflin Statement ist online! (Werbung) #dolphingate

    Публикация от inscope21 (@inscopenico)

    Der Blogger meldete sich erst am nächsten Tag zu Wort und erklärte, dass dies alles nur als Streich gedacht gewesen sei, denn der Delphin habe aus Silikon bestanden und sei mithilfe eines 3-D Printers zum Leben erweckt worden.

    Der Zweck dieser Aktion: Er wollte auf die Überfischung in den Ozeanen und auf die Doppelmoral der Menschen in Bezug auf ihr Konsum-und Essverhalten aufmerksam machen. Dafür hatte er sich entschlossen, mit Followfish, einer dem Fischschutz gewidmeten Organisation, zu kollaborieren. 

    Und dennoch schenkten viele dieser Version keinen Glauben. Erst als der Blogger am Donnerstag ein letztes Posting machte und dort alles aufklärte, beruhigten sich die Gemüter vieler Nutzer wieder.

    dg/ae

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    Tags:
    Followfish, Silikon, 3-D Printer, Fleisch, Delfin