11:16 19 Januar 2020
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    Nach der tödlichen Messerattacke in der Pariser Polizeipräfektur hat die französische Staatsanwaltschaft bekanntgegeben, dass der Täter radikaler Anhänger des Islam gewesen sei.

    Der Tatverdächtige hatte den Ermittlern zufolge mit mutmaßlichen Salafisten Kontakt gehabt. Der 45-Jährige sei vor rund zehn Jahren zum Islam konvertiert, sagte Chefermittler Jean-François Ricard am Samstag bei einer Pressekonferenz in Paris.

    Zuvor war bekannt geworden, dass die Anti-Terror-Spezialisten der französischen Staatsanwaltschaft die Ermittlungen im Fall der Messerattacke übernommen haben. 

    Nach Informationen der Zeitung „Le Parisien” hatten französische Behörden den Täter nach dem Terroranschlag von Charlie Hebdo 2015 im Visier gehabt. Er soll nach französischen Medienberichten die blutige Terrorattacke auf die Redaktion der Satirezeitschrift und die Anschläge von Bataclan im Jahr 2015 unterstützt haben. 

    Blutige Messer-Attacke 

    Am Donnerstag war ein Mann in der Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt mit einem Messer auf die Mitarbeiter der Behörde losgegangen. Bei dem Täter selbst soll es sich um einen Verwaltungsmitarbeiter der Polizeipräfektur handeln. Er wurde schließlich niedergeschossen. Insgesamt hat er vier Menschen getötet. 

    ta/ae

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    Tags:
    Polizisten, Paris