08:18 13 August 2020
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    Zehntausende Graukraniche sind auf ihrem Weg in ihr Winterquartier an ihren Rastplätzen nordwestlich von Berlin eingetroffen.

    In den beiden Kranichrastgebieten von Brandenburg waren es nach jüngsten Zählungen vom 1. Oktober 36.140 Vögel, wie der Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch auf seiner Internetseite mitteilte. Ende September waren es noch 13.410 Tiere. In den sumpfigen Moorlandschaften suchen sich die Vögel ihre Plätze.

    "Das ist für die Zeit schon recht viel", sagte Kristina Hühn von der Naturschutzstation Rhilun, im rbb-Inforadio am Samstag.

    Die Biologin rechnet damit, dass es bis Anfang November, wenn die Vögel gen Süden aufbrechen, mindestens noch einmal so viele werden.

    Zwischen Mitte September bis Anfang November rasten die Graukraniche, nach Angaben des Nabu die einzige Kranichart, die in Europa vorkommt, in den Brandenburger Naturschutzstationen Rhinluch und Havelländisches Luch und stärken sich für Weg in den Süden. Doch nicht alle verlassen die Region. Rund 200 bis 300 Kraniche, so schätzt Hühn, versuchten bereits, in Deutschland zu überwintern, wo die Winter zuletzt milder waren.

    ai/dpa

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    Tags:
    Kranich, Vogel, Brandenburg, Berlin