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06:11 22 Oktober 2019
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    Anti-Terror-Einsatz der französischer Polizei in Saint Denis bei Paris  (Archivbild/Symbolbild)

    Messer-Angreifer von Paris besaß USB-Stick mit IS-Propaganda – Zeitung

    © AP Photo / Thibault Camus
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    In der Unterkunft des Tatverdächtigen, der vier Kollegen in der Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt getötet haben soll, fanden französische Ermittler einen USB-Speicherstick mit Propagandamaterialien der Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh). Dies berichtet die Zeitung „Le Parisien“.

    Laut der Zeitung sollen sich auf dem Speicherchip zahlreiche Videos mit IS-Propaganda befunden haben. Darüber hinaus gab es zahlreiche Adressen und persönliche Daten von seinen Kollegen.

    Tödliche Messerattacke

    Am Donnerstag war der Mann in der Polizeipräfektur von Paris mit einem Messer auf Mitarbeiter der Behörde losgegangen und hatte insgesamt vier Menschen getötet. Anschließend wurde er von einem Polizisten erschossen.

    Laut dem Chefermittler der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft, Jean-François Ricard, war der Mann vor rund zehn Jahren zum Islam konvertiert. Außerdem habe der Angreifer Kontakt zu mutmaßlichen Anhängern der salafistischen Bewegung gehabt, einer ultrakonservativen Strömung innerhalb des Islam.

    Bei dem mutmaßlichen Attentäter handelt es sich, französischen Medienberichten zufolge, um den 45 Jahre alten Mickaël Harpon, der selbst Mitarbeiter der als sicherheitssensibel geltenden Abteilung „Direction de Renseignement“ (Deutsch: Direktion für Nachrichtendienste) innerhalb der Polizeibehörde eingesetzt wurde. Der Mann war seit 1993 als IT-Spezialist in der Polizeipräfektur tätig.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    ak/ap

     

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Angreifer, Paris, Frankreich