09:44 13 Dezember 2019
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    F-16-Kampjet der US-Luftstreitkräfte auf dem Stützpunkt Spangdahlem

    Abstürze von US-Militärflugzeugen in Europa im letzten Jahrzehnt: Wie viele und wo?

    © Foto : U.S. Air Force/Airman 1st Class Valerie Seelye
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    Am Dienstag ist ein F-16-Kampjet der US-Luftstreitkräfte außerhalb von Trier abgestürzt. Der Pilot soll sich gerettet haben und in ein Krankenhaus gebracht worden sein.

    US-Flugzeuge sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs an Stützpunkten in ganz Kontinentaleuropa stationiert, und der Vorfall vom Dienstag war sicherlich nicht der erste, auch was das letzte Jahrzehnt anbetrifft.

    • Am 8. Oktober 2019 stürzte ein F-16C / D Fighting Falcon der US-Luftwaffe in der Nähe der Stadt Trier über einen unbewohnten Landstreifen ab. Ein Sprecher der US-Luftwaffe sagte, der Absturz habe während eines Routine-Trainingsfluges gegen 15:00 Uhr Ortszeit stattgefunden. Es wurden keine Opfer gemeldet. Der Bereich um die Absturzstelle wurde abgesperrt.
    • Am 8. Oktober 2014 krachte ein F-15 Eagle der US-Luftwaffe in Broadgate, Lincolnshire (Nordosten Englands), in ein Feld. Der Pilot konnte sich retten und soll  nur geringfügige Verletzungen davongetragen haben. Der Absturz wurde später auf einen Fehler im Nasenkappenteil des Flugzeugs zurückgeführt.
    • ​Am 7. Januar 2014 stürzte in der Nähe der Stadt Cley-next-the-Sea in Norfolk ein US-Hubschrauber vom Typ HH-60G Pave Hawk ab, wobei alle vier Besatzungsmitglieder an Bord ums Leben kamen. Eine Untersuchung ergab, dass der Vorfall durch einen Vogelschlag verursacht worden war.
    • ​Am 1. April 2011 stürzte in der westdeutschen Gemeinde Laufeld ein auf dem Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem stationiertes Erdkampfflugzeug der US-Luftwaffe vom Typ A-10 Thunderbolt II ab. Der Pilot konnte sich retten. Laut den Ermittlern hatten Pilotenfehler und schlechtes Wetter zu dem Vorfall geführt.
    • ​Am 3. Februar 2010 stürzte ein Sikorsky UH-60 Black Hawk-Hubschrauber der US-Armee im südwestdeutschen Mannheim ab, wobei drei Besatzungsmitglieder den Tod fanden. Der Absturz erfolgte bei schlechten Sichtverhältnissen und starkem Regen. Die Armee veröffentlichte im August 2010 einen Bericht, wonach die Ursache des Absturzes nicht habe ermittelt werden können.

    sm/mt

     

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    Militärflugzeuge, Pilot, Absturz, Trier, Kampfjet F-16